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Schüler zeigten Visionen von A bis Z, von Aneurysmen bis ziviler Luftfahrt

Die Meeresverschmutzung durch eine Plastikwelle verdeutlicht.
Die Meeresverschmutzung durch eine Plastikwelle verdeutlicht.
„Ready for take off“ war die Crew am Stand „Zivile Luftfahrt“.
„Ready for take off“ war die Crew am Stand „Zivile Luftfahrt“.

Seminarfachmesse am Christian-Gymnasium Hermannsburg

HERMANNSBURG (mau). Bevor sich der zwölfte Jahrgang des Christian-Gymnasiums in die verdienten Weihnachtsferien begeben hatte, präsentierten die Schüler kurz zuvor ihre Seminarfacharbeiten im Rahmen einer Messe in der Aula.

Die Zwölftklässler hatten Visionen zum Hauptthema und bauten hierauf ihre Facharbeiten auf, die sich während der Messe in einer großen Vielfalt zeigten.

Hier wurde Deutsch Rap als Kunst definiert. Fotos: Alexiou
Hier wurde Deutsch Rap als Kunst definiert. Fotos: Alexiou
Diese Gruppe informierte über dissoziative Identitätsstörung.
Diese Gruppe informierte über dissoziative Identitätsstörung.
Im Bereich Gesellschaft gab es die Themen der zivilen Luftfahrt, die Verschmutzung der Weltmeere, Ernährung nach fünf Elementen, das Römische Reich und Augustus, Deutsch Rap, Social Media, Leben mit Depressionen und dissoziative Identitätsstörung. Unter einer bunten Welle von Plastikmüll erfuhren die Besucher vieles über den Ozean als Müllhalde, konnten sich weiterhin erklären lassen, warum Rap Kunst ist und hatten vor allem großen Spaß am Flugsimulator, der Lust auf mehr Informationen über die zivile Luftfahrt machte.

Einen großen Bereich nahmen die Naturwissenschaften ein, hier reichten die Themen von Alzheimer, Aneurysmen und Hypnose über Stammzellforschung, Kartoffelanbau und Nahtoderfahrungen bis hin zum Klonen und zur Gentechnik gegen Malaria. Eine anschauliche Darstellung verschiedener Aneurysmen bekamen die Besucher hier ebenso wie einen Einblick in die Hypnose. Wer wollte, konnte selbst testen, ob er hierfür empfänglich ist.

Während sich die Techniker mit erneuerbaren Energien, Düsenantrieb, Panzern, Lasern und Kernwaffen auseinandergesetzt hatten, waren in Sachen Politik und Wirtschaft der Brexit ein Thema, außerdem der Hunger als globales Problem, Bildung und Armut in Entwicklungsländern sowie die pakistanische Kinderrechtsaktivistin Malala, außerdem stellte sich die Europa-AG vor.

So vielfältig wie die Themen selbst waren auch die Präsentationen der angehenden Abiturienten - neben den jeweiligen Informationen, die sie den zahlreichen Besuchern an zwei Tagen vermittelten, wurden diese an vielen Ständen auch interaktiv mit eingebunden, so dass der Spaß, bis zu den Bewertungen der Facharbeiten, nicht zu kurz kam.
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