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Gebäude „Bete und Arbeite“ muss dringend saniert werden

Im Hinblick auf Brandschutz, Barrierefreiheit und baulichen Zustand muss das „Bete- und Arbeite“-Ursprungsgebäude des Christian-Gymnasiums saniert werden. Foto: Alexiou
Im Hinblick auf Brandschutz, Barrierefreiheit und baulichen Zustand muss das „Bete- und Arbeite“-Ursprungsgebäude des Christian-Gymnasiums saniert werden. Foto: Alexiou

Landkreis Celle investiert in seine Schulen

HERMANNSBURG (ram). Im kürzlich beschlossenen Haushalt 2019 des Landkreises Celle sind für Investitionen in die weiterführenden Schulen 13,8 Millionen Euro vorgesehen. Ein herausragendes Bauprojekt ist dabei der Neubau der Drei-Feld-Sporthalle mit Mensa am Schulzentrum Burgstraße in Celle.

Im Juli 2016 war die alte Drei-Feld-Sporthalle am Schulzentrum Burgstraße abgebrannt. Nach Abbruch und Entsorgung der Bausubstanzreste im Jahr 2017 wurde die Fläche aufgefüllt und grob eingeebnet. Nach der Unterzeichnung des Vertrages mit der Baufirma kurz vor Weihnachten soll im Januar der Bauantrag gestellt werden. Der Baubeginn ist für April dieses Jahres geplant. Die Übergabe ist für Ende Februar 2020 vorgesehen.

Der um die Jahrhundertwende herum errichtete Gebäudeteil „Bete und Arbeite“ am Christian-Gymnasium in Hermannsburg ist in seiner kleinteiligen Raumstruktur nicht zeitgemäß und bedarf, im Hinblick auf Brandschutz, Barrierefreiheit und baulichen Zustand, dringend einer Sanierung und Neuordnung. Ergänzend kommt hinzu, dass nach der Einführung des Ganztagsschulbetriebes, der Inklusion und der Wiedereinführung des G9-Abiturs, sich der Raumbedarf deutlich erhöht hat. Der nördliche Bereich, das für die Schule identitätsstiftende Ursprungsgebäude „Bete und Arbeite“, muss grundlegend saniert und den heutigen Standards angepasst werden, wobei beabsichtigt ist, die Außenwände in den Neubau zu integrieren. Die südlich angrenzenden Anbauten werden abgetragen, leicht vergrößert wieder aufgebaut und ebenfalls räumlich konzeptionell großzügiger und moderner ausgestattet. Tragwerksplanerische Zwischenbauzustände, eventuell nutzbare Gründungen und die Eingliederung in die Bestandsstruktur werden Berücksichtigung finden. Die Bauzeit ist von Sommer 2019 bis Winter 2020 geplant. Die Bausumme beträgt rund 4,4 Millionen Euro.

Das 2005 gebaute zweigeschossige Schulgebäude mit Dreifeldsporthalle des Immanuel-Kant-Gymnasiums in Lachendorf muss erweitert werden. Das Gymnasium wurde auf der Grundlage G8 gebaut, die Erweiterung ist in erster Linie der neuen Rechtslage mit G9 geschuldet. Der Landkreis plant für das neue Schuljahr 2020/21 eine räumliche Erweiterung für von aktuell 811 Schüler auf 979 Schüler (Prognose für 2020). Für die erhöhte Schülerzahl sind allgemeine Klassenräume, Ganztags- und Kursräume, sowie ein Naturwissenschaftlicher Raum und Musikräume zu errichten. Der neue Anbau soll als zweigeschossiger Gebäudetrakt mit etwa 700 Quadratmeter Grundfläche, analog der vorherigen Gebäude entstehen. Der neue Anbau wird über den vorhandenen Mittelflur und eine zusätzliche Treppe erschlossen. Die Planung soll im Juli 2019 abgeschlossen sein, der Bau selbst soll möglichst bis Sommer 2020 fertiggestellt sein. Der Fertigstellungszeitraum ist abhängig von dem Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung und dem tatsächlichen Baubeginn. Der angegebene Zeitraum kann sich noch ändern. Die geschätzte Bausumme liegt bei rund 4,5 Millionen Euro.