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Mit Live-Musik, Lesung und schwungvollem Tanzabend

Das Duo „Pour L‘amour“ tritt beim Themenabend auf. Foto: privat
Das Duo „Pour L‘amour“ tritt beim Themenabend auf. Foto: privat

„FlotART“-Kultursommer 2019 startet am 21. Juni

FLOTWEDEL. Im jährlichen Wechsel mit dem beliebten „FlotART“-Fest für Kunst und Design findet der „FlotART“- Kultursommer statt.

An drei Wochenende lädt der „FlotART - Kunst und Design im Flotwedel e.V.“ zu einer spannenden Veranstaltungsreihe sein. Zur diesjährigen, mittlerweile vierten Auflage des „FlotART“-Kultursommers erwartet die Gäste exquisite Live-Musik, eine unterhaltsame Lesung mit Musik in historischer Kulisse, ein schwungvoller Tanzabend und nicht zuletzt eine besondere Darstellung eines gesellschaftlich viel diskutierten Themas.

Für den Auftakt zum FlotART Kultursommer 2019 steht am Freitag, 21. Juni, um 20 Uhr in der Marienkirche in Bröckel, Bahnhofstraße 2, ein Konzert besonderer Qualität auf dem Programm. Mit Jule Malischke und Christina Lux werden gleich zwei hervorragende Sängerinnen den Abend gestalten. Gesangskunst vom Feinsten in drei Akten: Nach dem den Einzelauftritten der beiden Duos finden im dritten Teil dieses spannenden Konzerts alle vier Akteure für einen gemeinsamen Auftritt zusammen. Der Eintritt kostet zwölf Euro, ermäßigt zehn Euro.

Am Freitag, 28. Juni, um 19 Uhr findet der Themenabend „Demenz“ im Allerhaus Langlingen, Kirchstraße 12, statt. Der Eintritt ist frei. Längst keine Randerscheinung, sondern „mitten im Leben“ angekommen sind die vielfältigen Formen einer Persönlichkeitsveränderung, die nicht nur mit fortschreitendem Alter, sondern bereits in jungen Jahren auftreten kann. Im Fachjargon als „demenziell veränderte Menschen“ bezeichnet, stehen die betroffenen Familien vor täglichen Herausforderungen und erfahren zwangsläufig eigene Grenzen bei der Betreuung der betroffenen Angehörigen. Diese Veranstaltung ist gedacht als eine künstlerische Annäherung an das Thema. Die Musik kommt vom Duo „Pour L‘amour“ (Celle). Gespielt werden Chansons der 20er und 30er Jahre. Es findet die Lesung „Der alte König in seinem Exil“ (Arno Geiger) mit Schauspieler Thomas Wenzel (Schlosstheater Celle) statt. Und es wird die Ausstellung „Winkefleisch und schöne Augen“, Texte von Detelf Eikmeier und Portäts dementer Menschen von Jens-Christian Schulze, gezeigt.

Am Samstag, 29. Juni, findet um 20 Uhr die Lesung „Allee unsere Träume“ mit Ulrike Gerold, Wolfram Hänel und Arndt Schulz im Kloster Wienhausen, An der Kirche 1, statt. Der Eintritt beträgt acht Euro.

Gerold und Hänel stellen ihren neuen Roman „Allee unsere Träume“ vor. In diesem Roman erzählt das bekannte Autorenduo die Geschichte von Hänels Mutter, die als junge Architektin Pläne für den Bau der Karl-Marx-Allee entwarf Das Werk führt zurück in das Berlin der Nachkriegsjahre: Die Stadt liegt in Trümmern, doch die Lebenslust der Menschen erwacht. Die junge Architektin Ilse hat eine Vision. Sie möchte die Stadt wieder aufbauen und Wohnungen auch für die einfachen Arbeiter schaffen. Der Wettbewerb für den Bau der Arbeiterpaläste in der Karl- Marx-Allee in Ostberlin ist ihre große Chance. Als einzige Frau will sie sich gegen ihre männlichen Kollegen durchsetzen - und ihre Pläne werden tatsächlich ausgewählt.

Unterstützt werden Gerold und Hänel von Rockurgestein Arndt Schulz (Gesang und Gitarre). Auch werden beide auf Publikumsfragen eingehen und etwa über ihren „Literatenalltag“ erzählen.

Am Samstag, 6. Juli, ist um 18 Uhr eine Swing-Nacht im Autohaus Borchers in Bröckel, Hauptstraße 80, angesagt. Der Eintritt beträgt sechs Euro. Zu den immergrünen Musikstilen gehört der Swing der 1940er Jahre. Duke Ellington, Glenn Miller und Co haben hier Duftmarken gesetzt, die nie vergehen. Zu den gut riechenden Swing-Blüten zählt auch der tänzerische Ausdruck dieses Musikstils, der so genannte Lindy Hop. Freunde dieses Tanzes zeigen heute ihr Können und laden alle Interessierten zum Mitmachen ein.

Die Musik dazu spielt das renommierte „Knut Richter Trio“, unter anderem Hausband des legendären Jazz Club Hannover und eines der gefragtesten Ensembles der internationalen Jazzszene. Seit der Gründung des „Knut Richter Swingtetts“ vor 15 Jahren hat Knut Richter viele interessante Musiker kennengelernt. Zwei seiner internationalen Kollegen ragen dabei besonders heraus: Ausnahmepianist Joe Dinkelbach, der sonst mit Inga Rumpf tourt und Kontrabassistin Clara Däubler aus Hannover. Alle drei haben eines gemeinsam: Sie spielen Swing aus Leidenschaft.

Bereits ab 18 Uhr laden LindyHop- Experten alle Interessierten ein, sich „einzutanzen“. Auch Tanz-Anfänger sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen und Kartenbestellungen unter www.flotart.de.