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Christiane Bührke zum Grünschnabel ernannt

Das Organisationsteam mit Grünschnabel Christiane Bührke und ihrem Stellvertreter Daniel Gehring. Foto: privat
Das Organisationsteam mit Grünschnabel Christiane Bührke und ihrem Stellvertreter Daniel Gehring. Foto: privat

Wanderung ins Postmoor bei Bargfeld

ESCHEDE. Seit über 20 Jahren gibt es in Endeholz die Gruppierung Grün/Blau. Hauptanliegen dieser Gruppe ist die Organisation einer winterlichen (Blau), jährlichen Wanderung mit anschließendem Grünkohlessen (Grün).

Kürzlich wurde nun die 21. Veranstaltung dieser Art vorgenommen. Dazu war die komplette Organisation in jüngere Hände gelegt worden. Das Organisationsteam besteht jetzt aus Christian Cohrs, Florian Marwede und Jan Marwede. Sie lösten Martin Klingebiel, Hermann Luttermann und Henning Narjes ab. Wegbereiter ist jetzt Ulrich Marwede anstelle von Hans Türschmann. Dieses Jahr ging die jeweils rund zehn Kilometer lange Wanderung ins Postmoor bei Bargfeld, dort zu dem vom Naturschutz aufgestellten Aussichtsturm. In Bargfeld, auf dem Dralleschen Hof, war auch die Zwischenstation mit heißen Getränken, Bockwurst und Kuchen. Immerhin 80 Personen nahmen an der Wanderung teil, darunter auch einige Kinder. Insgesamt meinte es das Wetter gut mit den Wanderern, es blieb trocken.

Zum Grünkohlessen am Abend stellten sich sogar 100 Personen ein. Dort, im ehemaligen Gasthaus Cohrs/Marwede, fand dann auch die Proklamation des so genannten Grünschnabels statt. In diesem Jahr wurde Christiane Bührke zum Grünschnabel 2018 ernannt. Daniel Gehring wurde ihr Stellvertreter. Und nicht nur das Team ist neu aufgestellt, auch das Symbol wurde ausgetauscht. Die von Türschmann seinerzeit gestiftete „Amtskette“ war mit 20 Plaketten zu schwer geworden. Er übergab sie der Dorfgemeinschaft zur Aufbewahrung. Stattdessen symbolisiert ab jetzt ein derber Wanderstock, der mit Stockschildern versehen wird, die „Amtswürde“ des jeweiligen Grünschnabels.

Mit Musik und Tanz klang der Endeholzer Wandertag schließlich aus. Die Auftaktveranstaltung durch das neue Team ist gut gelungen. Es bleibt zu hoffen, dass eine Fortsetzung im Sinne der Dorfgemeinschaft erfolgen und diese Veranstaltung damit zur Tradition wird.