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Beratung über Naturschutz und eine HBG-Außenstelle

Die Kreistagsmitglieder treffen sich im Kreistagssaal zu ihrer nächsten Sitzung. Foto: Müller
Die Kreistagsmitglieder treffen sich im Kreistagssaal zu ihrer nächsten Sitzung. Foto: Müller

Sitzung des Kreistages am kommenden Dienstag

Am kommenden Dienstag, 18. Juni, findet um 14.30 Uhr im Kreistagssaal, Trift 26 in Celle, eine öffentliche Sitzung des Kreistages des Landkreises Celle statt. Auf der umfangreichen Tagesordnung stehen unter anderem auch Beratungen zur Schullandschaft sowie zum Naturschutz.

So hatte die CDU-FDP-WGLUB-Gruppe einen Antrag auf Überprüfung der Landschaftsschutzgebietsverordnung für das Allertal des Verbandes zum Schutz der Kulturlandschaft im Aller-Urstromtal im Hinblick auf Umsetzung entsprechend der FFH-Richtlinie gestellt, über den beraten werden soll. Die Mehrheitsgruppe hatte im Rahmen einer Gruppensitzung die Frage behandelt, welche Leitlinie für die europarechtskonforme Entwicklung von Schutzgebieten gelten soll. Hierbei informierten sich die Mitglieder auch über die Kulturlandschaft Südheide. Für die Gruppe sei klar, dass sie künftig bei jeder Entscheidung die Verwaltung bitten werde jeweils eine Landschaftsschutzgebietsverordnung vorzulegen. Die Land- und Forstwirtschaft soll nicht noch zusätzlich belastet werden, gleichwohl sei es der Gruppe wichtig, dass die Arten und Flächen den notwendigen Schutz erhalten.

Für die Gruppe sei das partnerschaftliche Miteinander von Eigentümern und Verwaltung ein Garant für einen funktionierenden Natur- und Artenschutz. Neben jeder Verordnung sei auch ein sinnvoller und praktischer Umgang unter den Akteuren des Arten und Umweltschutzes erforderlich. Aus Sicht der Gruppe müssten daher auch alle Belange der Bürgerinnen und Bürger, der Eigentümer und auch der Verwaltung miteinander in Einklang gebracht werden. Die Erarbeitung der Landschaftsschutzgebietsverordnung Aller sollte auf der Basis der europäischen Rechtsnormen, wie auch des Bundes- und Landesrechts, und den bisher eingegangenen Stellungnahmen erfolgen. Der vorgelegte Verordnungsentwurf des Verbandes zum Erhalt der Kulturlandschaft im Allerurstromtal sollte ebenfalls in die Ausarbeitung der Verwaltung einfließen. Für die UB sei es wichtig, dass man den europarechtskonformen Schutz mit dem geringsten möglichen Eingriff erreiche. Dies nutze den Bürgern, aber auch den Land- und Forstwirten. Und für die WGL sei es Aufgabe der Kreispolitik gerade auch im Hinblick auf die Landund Forstwirte nicht noch mehr unüberwindbare Hürden aufzubauen. Da die SPD und die Grünen dagegen die Position der Kreisverwaltung für ein Naturschutzgebiet unterstützen, dürfte es in der Kreistagssitzung spannend werden.

Zu den weiteren Themen der Kreistagssitzung gehört unter anderem auch, dass im Schulgebäude der ehemaligen Haupt- und Realschule Hambühren, Versonstraße 6, aufsteigend eine bis zu dreizügige Außenstelle des Hermann-Billung-Gymnasiums für die Klassenstufen 5 bis 7 für die Schüler aus dem Westkreis beginnend ab dem Schuljahr 2020/21 eingerichtet werden soll sowie baldmöglichst im Rahmen eines Gesamtkonzeptes überprüft werde, ob in der Außenstelle in Hambühren oder in einem anderen Ort im Westkreis ein aufwachsendes eigenständiges Gymnasium entstehen soll. (ram)