Veranstaltungen

185 Lehrgangsteilnehmer starten in ihre zweijährige Ausbildung

Der Brunnenplatz in Faßberg wurde wieder für den feierlichen Beförderungs- und Zulassungsappell genutzt. Foto: TAusbZLw
Der Brunnenplatz in Faßberg wurde wieder für den feierlichen Beförderungs- und Zulassungsappell genutzt. Foto: TAusbZLw

Beförderungs- und Ernennungsappell auf dem Brunnenplatz in Faßberg

FASSBERG. Bereits zum sechsten Mal fand der Zulassungsund Beförderungsappell der Fachschule der Luftwaffe (FSLw) im Herzen der Gemeinde auf dem Brunnenplatz in Faßberg statt.

Die Fachschule freut sich über 185 neue Lehrgangsteilnehmer, die in ihre zweijährige Ausbildung zum Offizier des Militärfachlichen Dienstes starten. Gleichzeitig wurden 174 Soldaten mit Wirkung vom 1. Oktober 2018 zu Offizieranwärtern des militärfachlichen Dienstes ernannt. Wie schon in den Jahren zuvor war der Brunnenplatz in eine feierliche Atmosphäre getaucht und bot ein unvergessliches Bild, als die künftigen Offiziere des Militärfachlichen Dienstes einmarschierten.

Oberstleutnant Meik Eckhardt, Vertreter des Kommandeurs der FSLw, ließ die Formationen antreten und schritt mit dem Kommandeur Unterstützungsverbände im Luftwaffentruppenkommando, Brigadegeneral Gerhard Hewera, und dem Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe (TAusbZLw), Oberst Georg v. Harling, sowie Bürgermeister der Gemeinde Faßberg, Frank Bröhl, die Front ab. In seiner Rede richtete Brigadegeneral Hewera einen persönlichen Gruß an Bürgermeister Bröhl und bedankte sich für die erneute Bereitstellung des Brunnenplatzes. Die Zeremonie wurde auch dieses Jahr wieder von den Bürgern der Gemeinde genutzt, um diesem besonderen militärischen Appell beizuwohnen. Hewera betonte, dass dies für die angetretenen Soldaten ein großer Augenblick sei, an den sie auch noch nach Jahren mit Stolz zurückdenken können. „Sie alle haben in den zurückliegenden Jahren bewiesen, über welches Leistungspotential sie verfügen. In der vor ihnen liegenden Ausbildung zum Offizier erwerben sie nun weiteres handwerkliches Können und bauen ihre Fähigkeiten weiter aus“, unterstrich er. Anschließend gratulierte Oberstleutnant Eckhardt den Soldaten der angetretenen Unterstufe, sich für den Laufbahnwechsel in einem harten Auswahlverfahren durchgesetzt zu haben. „Gleichwohl werden die vor ihnen liegenden zwei Jahre an der Fachschule von einem Wechsel zwischen lernintensiven- und Erholungsphasen sowie Klausuranhäufungen und Termindruck begleitet. Dabei ist es wichtig, den eigenen Lernrhythmus zu finden, Wichtiges von Unwichtigem und Zeiten der Entspannung von Zeiten der Spannung zu trennen“, so Eckhardt weiter. Umgeben von vielen Angehörigen und Freunden nahmen die Fachschüler Abschied von ihrer gewohnten Laufbahn als Unteroffizier und starten in ein neues Abenteuer als Offizier des Militärfachlichen Dienstes. Der anschließende Empfang bot Gelegenheit, den aufregenden Tag Revue passieren zu lassen.