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Wärmemessdienst Hohls GmbH
Bei Bedarf tauscht der Fachhandwerker Verschleißteile wie Brennerdüse und Ölfiltereinsatz aus und prüft alle Regelungs- und Sicherheitseinstellungen. Foto: djd/IWO
Bei Bedarf tauscht der Fachhandwerker Verschleißteile wie Brennerdüse und Ölfiltereinsatz aus und prüft alle Regelungs- und Sicherheitseinstellungen. Foto: djd/IWO

Heizungsanlage regelmäßig prüfen lassen
Wartung ist nicht nur beim Auto wichtig

BERGEN (djd). Eine regelmäßige Wartung ist bei einer Heizung ebenso wichtig wie etwa beim Auto - schließlich arbeitet ein Brenner mit jährlich rund 2.000 Betriebsstunden weit mehr als ein privat genutzter Pkw.

Um sich an kalten Tagen auf die Heizung verlassen zu können, sollte diese vom Fachmann geprüft und gereinigt werden.

Beim Verzicht auf die jährlich empfohlene Wartung riskiert man, dass die Anlage ineffizient arbeitet oder sogar ganz ausfällt, warnt das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO). Das A und O sei die Reinigung des Heizkessels. Denn Ablagerungen auf den Wärmetauscherflächen würden die Wärmeübertragung auf das Heizungswasser behindern. Als Folge steigt die Abgastemperatur, und es wird unnötig Energie zum Schornstein hinausgeblasen. Zusätzlich stellt der Fachhandwerker im Rahmen der Wartung die Brennerdüse für eine optimale Verbrennung korrekt ein. Bei Bedarf tauscht er zudem Verschleißteile wie Brennerdüse und Ölfiltereinsatz aus und prüft alle Regelungs- und Sicherheitseinstellungen. Auch das Entlüften der Anlage und bei Bedarf das Auffüllen mit Wasser gehören zur fachgerechten Wartung.

Ist eine Heizung älter als 20 Jahre, sollte man generell über eine Modernisierung nachdenken. Für den Einbau eines Öl-Brennwertkessels können dabei attraktive Fördergelder in Anspruch genommen werden.


Fachmänner für den Holzbau

BERGEN. Das Zimmererhandwerk, einer der traditionsreichsten und zugleich fortschrittlichsten Berufe am Bau, hat mit seinen angestammten Aufgaben und interessanten neuen Bereichen eine Schlüsselstellung gewonnen.

Der Zimmerer ist der Fachmann für den gesamten Holzbau und für den Ausbau mit Holz, Holzwerk- und Trockenbaustoffen. Die Zimmerer bauen Hallen, Brücken und Türme in Ingenieurholzbauweise und errichten Dachtragwerke, Außenbauten und Häuser in Holzkonstruktion. Die Zimmermänner legen unter anderem Holzfußböden, ziehen Trockenbauwände, bekleiden lnnenflächen und Fassaden, und sie bauen maßgefertigte Holztreppen ein.

Im Holzbau und im Ausbau übersetzen Zimmerleute Werkzeichnungen in die räumliche Wirklichkeit.

Besonders interessante Aufgaben bieten Fächer wie der lngenieurholzbau, der Hausbau, der Treppenbau oder die Restaurierung von Fachwerkbauten, historischen Dachtragwerken oder Brücken.

Das Zimmererhandwerk hat ein äußerst weitgespanntes Aufgabengebiet im Holzbau, im Ausbau sowie auch im Trockenbau: Häuser in moderner Holzbauweise, Hallen in aufsehenerregender lngenieurholzkonstruktion, wie zum Beispiel Dachtragwerke, Dachausbauten mit der Wärmedämmung, mit Boden, Wand, Decke und der Treppe oder Aufstockungen auf Flachdächern, auf denen ein neuer Wohnraum entsteht.

Dieses Thema ist im Celler Kurier vom 16.12.2018 erschienen. 

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