Celle

Schüler des Hölty-Gymnasiums eroberten den vierten Platz

Die erfolgreichen Celler Teilnehmer. Foto: Jugend forscht
Die erfolgreichen Celler Teilnehmer. Foto: Jugend forscht

Beim Bundesfinale von „Jugend forscht“ in Chemnitz

CELLE. Die drei Schüler Leon Krasniqi, Stefan Kribbe und Christoph Schütze aus der elften Klasse vom Hölty-Gymnasium haben beim diesjährigen Bundesfinale von „Jugend forscht“ den vierten Platz im Fachbereich Technik belegt.

Alle Platzierten werden im September von der Bundeskanzlerin empfangen und nochmals geehrt. In ihrem Projekt „Im Schallfeld gefangen - Hochgenaue Objektpositionierung durch ein phasengesteuertes Ultraschallfeld“ lassen die drei Jungforscher zwischen zwei Lautsprecherarrays kleine Gegenstände wie von Geisterhand schweben.

In Ergänzung dazu entwickelten sie ein ausgefallenes System, mit dem sich die Position der Gegenstände sehr präzise verändern lässt. Sie machten die eigentlich unsichtbaren Schallwellen mit einer raffinierten Methode, der so genannten Schlierenoptik, sichtbar.

Auf dieser Grundlage können sie in ihrem Versuchsaufbau ein im Ultraschallfeld schwebendes Objekt in kleinsten Schritten von nur 25 Mikrometern kon- trolliert hin und her bewegen.

Neben der Platzierung im Fachbereich Technik konnten die Hölty-Schüler am Samstagabend bei der festlichen Sonderpreisverleihung jeweils einen Sonderpreis über ein Stipendium für einen zivilen Studienplatz an einer Universität der Bundeswehr, gestiftet von der Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula Leyen, entgegennehmen.

Die Jury, die diesen Preis vergab, war begeistert von dem souveränen Umgang der Celler Schüler mit der hardwareorientierten Programmiersprache VHDL und deren Umsetzung in programmierbaren Logikbausteinen.

Kürzlich wurden dann Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler in Anwesenheit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und dem Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Dr. Reimund Neugebauer in der Messe Chemnitz ausgezeichnet. Am diesjährigen Bundesfinale nahmen 111 innovative Forschungsprojekte teil. Es wurde gemeinsam ausgerichtet vom Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU und der Stiftung „Jugend forscht“.

Die drei erfolgreichen Celler Schüler arbeiten schon seit vielen Wochen weiter an ihrem Projekt. Ihr Ziel ist es, Gegenstände auch im dreidimensionalen Raum positionieren zu können. Das Thema ihres neuen Projektes ist noch nicht bekannt - es ist noch geheim.