Celle

Polizei und „Verkehrsdetektive“ kontrollierten Geschwindigkeit

Verkehrssicherheitsberater Karsten Wiechmann mit den Schülern. Foto: Polizei
Verkehrssicherheitsberater Karsten Wiechmann mit den Schülern. Foto: Polizei

Eine Verkehrskontrolle „der etwas anderen Art“

CELLE. Vor der Grundschule in Garßen in der Alvernschen Straße nahm die Polizei Celle am vergangenen Mittwochvormittag eine Geschwindigkeitskontrolle „der etwas anderen Art“ vor.

Zusammen mit Verkehrssicherheitsberater Karsten Wiechmann traten acht zuvor ausgewählte, hochmotivierte Schüler, als so genannte „Verkehrsdetektive“ mit gelben Westen bekleidet, selber an die herausgewunkenen Autofahrer heran und machten sie auf ihr Verhalten im Straßenverkehr im Nahbereich einer Schule aufmerksam. Mit dabei war auch der Rektor der Grundschule, Hartmut Kuhls.

30 Stundenkilometer sind in dem Bereich erlaubt, einige Fahrzeugführer waren deutlich schneller unterwegs und gerieten direkt in die Radarfalle der Polizisten. Die meisten Autofahrer verhielten sich vorschriftsmäßig.

Insgesamt wurden 85 Fahrzeugführer kontrolliert. Die Polizei stellte acht Geschwindigkeitsverstöße fest, drei davon im Bußgeldbereich. Außerdem wurden 23 Autofahrer bei anderen Verkehrsordnungswidrigkeiten erwischt, wie zum Beispiel Gurtverstöße beziehungsweise Verstöße gegen die Kindersicherungspflicht.

Natürlich kamen die Verkehrssünder nicht nur mit einer Ermahnung durch die Kinder davon, die eingesetzten Polizeibeamten ahndeten die Verstöße wie gewohnt und leiteten entsprechende Verfahren ein. Wer sich von den Autofahrern ordnungsgemäß verhalten hatte, durfte sich über ein Lob freuen.

Doppeltes Pech hatte am Mittwochmorgen einer der Autofahrer, der zuvor durch überhöhte Geschwindigkeit auffällig geworden war. Beim Ausparken nach der Verkehrskontrolle stieß er gegen einen Holzpfeiler und fuhr so auch noch eine Beule in sein Auto.