Celle

Neubau der Ortsumgehung rückt Entlastung Celles in greifbare Nähe

Erster Spatenstich für den Weiterbau der Celler Ortsumgehung. Foto: Müller
Erster Spatenstich für den Weiterbau der Celler Ortsumgehung. Foto: Müller

Erster Spatenstich für den Mittelteil der Bundesstraße 3 Celle

CELLE (ram). Im Anschlussbereich der bestehenden Ortsumgehung Celle an die Bundesstraße 214 fand am vergangenen Samstag mit zahlreichen Gästen der feierliche erste Spatenstich Bundesstraße 3 Celle - Mittelteil - statt.

Mit dem Bau des 5,3 Kilometer langen Abschnittes der B 3 Celle - Mittelteil - von der B 214 bis zur B 191 wird der dritte von insgesamt fünf Abschnitten der Ortsumgehung Celle realisiert. Der Bund investiert rund 92 Millionen Euro in die gut fünf Kilometer lange Ortsumgehung. Die Leitende Baudirektorin Gisela Schütt von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Geschäftsbereich Verden konnte zum Spatenstich den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann, sowie Dr. Bernd Althusmann, Verkehrsminister des Landes Niedersachsen, begrüßen, die den Startschuss für den Weiterbau der Ortsumgehung gaben.

„Heute ist ein großer Tag für Celle“, so Ferlemann. „Ich freue mich sehr, nach der langen Zeit der Planung und des Wartens nun endlich den Startschuss für den Baubeginn geben zu können. Es liegt mir sehr am Herzen, die vom Durchgangsverkehr leidgeplagten Bürgerinnen und Bürger der Stadt endlich von Lärm und Abgasen zu entlasten und mit dieser für die Region so wichtigen Straßenbaumaßnahme endlich beginnen zu können. Eine leistungsfähige Infrastruktur ist die Grundlage für Wirtschaftswachstum und Lebensqualität. Damit sind die Mittel gut angelegtes Geld.“

In Celle treffen mit der B 3, der B 191 und der B 214 drei Bundesstraßen aufeinander, hinzukommen noch drei weitere Landesstraßen. Sie bilden im Innenstadtbereich einen achtstrahligen Stern, in dessen Zentrum es zu einer erhöhten Konzentration der Verkehrsbelastungen kommt. Auf der zentral gelegenen Allerbrücke konzentrieren sich die Verkehrsbelastungen auf rund 30.000 Kraftfahrzeuge am Tag.

„Und es geht weiter“, freute sich Ferlemann, „denn heute kann ich Ihnen auch für den letzten Abschnitt der langen Ortsumgehung Celle, die Ortsumgehung Groß Hehlen, das Einverständnis des Bundes zu den Planungen des Landes Niedersachsen durch die Erteilung des so genannten Gesehenvermerkes überreichen. Damit setzt der Bund ein ausdrückliches Zeichen für die hohe verkehrliche Bedeutung dieses Straßenbauprojekts.“ Diesen Vermerk überreichte er an Minister Althusmann. „Endlich! Nach jahrzehntelangen Planungen und gerichtlichen Auseinandersetzungen kann der Bau des Mittelteils der Ostumgehung Celle beginnen“, erklärte Wirtschaftsminister Althusmann. „Der neue B 3-Verlauf wird die Celler Innenstadt und die umliegenden Gemeinden spürbar von dem enorm hohen Durchgangsverkehr entlasten. Zugleich wird der Verkehrsfluss auf der B 3 verbessert. Das ist besonders für die Bürgerinnen und Bürger in Celle aber auch für die gesamte Region eine gute Nachricht, die heute endlich konkret geworden ist.