Celle

Mitglieder des DRK-Kreisverbandes trafen sich in der RTW-Halle

Während der Mitgliederversammlung. Foto: Anke Schlicht
Während der Mitgliederversammlung. Foto: Anke Schlicht

Köhler: „Die Ortsvereine stellen die Basis“

CELLE. Der Ort der Mitgliederversammlung des DRKKreisverbandes Celle fügte sich kürzlich nahtlos in den Tagesordnungspunkt 11, der Vorstellung der neuen Rettungswache in Celle durch Ricarda Götz und Cord Pukall ein.

Mit der RTW-Halle in der 77er Straße begaben sich der Vorstand und das Präsidium und ihre Gäste mitten hinein in den Arbeitsalltag der Rettungskräfte. Immer mal wieder durchquerten diese vom Einsatz kommend oder zu einem aufbrechend die Halle, in der sich die Vertreter der 19 DRK-Ortsvereine im Landkreis Celle eingefunden hatten, um sich zu informieren und über die Annahme der Ergebnisrechnungen der Geschäftsjahre 2017 und 2018 sowie des Wirtschaftsplanes für das laufende Jahr abzustimmen.

„Wir rechnen für 2019 mit einem deutlich besseren Ergebnis als in 2018. Wir waren immer ein leistungsfähiger Kreisverband“, sagte der geschäftsführende Vorstand, Wilhelm Köhler.

Anschließend ergriff der Präsident, Ulrich Kaiser, das Wort: „Die Balance zwischen den wirtschaftlichen Bereichen und ehrenamtlicher Tätigkeiten muss gehalten werden, hier und da ist eine Umstrukturierung und ein optimaler Umgang mit Ressourcen unerlässlich. Die Ortsvereine stellen die Basis“, betonte Kaiser und bedankte sich wie zuvor bereits Köhler bei den Mitgliedern.

Diese spendeten großen Applaus, als Präsidiumsmitglied, Jörg Brandes, den Vorsitzenden der Ortsvereine Winsen (Aller), Unterlüß (in Abwesenheit) sowie Celle den Dank für besondere Leistungen um das Wohl des Landes Niedersachsen von Innenminister, Boris Pistorius, in Form von Medaillen, Urkunden und einem Dankesschreiben übermittelte. Einige Rot-Kreuzler aus diesen Vereinen gehörten zu der großen Gruppe der insgesamt 1.700 Helfer bei der Bekämpfung des Moorbrandes in Meppen im Spätsommer des vergangenen Jahres.

Welch große Herausforderung die Umgestaltung des früheren Kasernengeländes in der 77er Straße zu einer Rettungswache, die modernsten Standards genügt, darstellte, referierten Götz und Pukall. Es galt, eine Vielzahl gesetzlicher Vorgaben und Bestimmungen an die bauliche Beschaffenheit und Ausstattung, zu berücksichtigen, die nicht nur zahlreicher, sondern zum Beispiel im Bereich Hygiene, auch stetig detailreicher werden.

Trotz Regens und fortgeschrittener Stunde waren etliche Teilnehmer der Versammlung am angebotenen Besichtigungsrundgang durch die Rettungswache interessiert. Im Anschluss war Gelegenheit, zu angeregtem Austausch bei einem kleinen Imbiss. Der Präsident, Ulrich Kaiser, schloss die Zusammenkunft mit den Worten: „Es gibt viel zu besprechen - auch in den nächsten Monaten und Jahren.“

Die nächste Mitgliederversammlung findet am Freitag, 21. November, in Unterlüß statt.