Celle

Lehrkräfte zeigten Besuchern Bandbreite ihres Könnens

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Auftakt des Jubiläumsjahres der Kreismusikschule


CELLE. „Ich lade mir gerne Gäste ein“ - unter diesem Motto begrüßte ein charmanter Prinz Orlofski alias Angelika di Grazia die Gäste zum Eröffnungskonzert des Jubiläumsjahres der Kreismusikschule.

Die Schule feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. Schulleiterin Catrin Anne Wiechern griff in ihrer Rede das Motto des Prinzen auf: „Zu uns sind alle Menschen eingeladen, ob sie nun jung oder alt, begabt oder nur motiviert, fast Profis oder noch Anfänger sind - Hauptsache, sie haben ein Herz für die Musik.“

Die Lehrkräfte präsentierten den rund 200 Besuchern ein breites Spektrum ihres Könnens: Im romantischen Konzertstück Nummer 2 für zwei Klarinetten von Felix Mendelssohn-Bartholdy bewiesen Martin Pfister und Shih-Ming Chang ihr Können auf höchstem Niveau. Dass die Blockflöte neben barocken Klängen auch mit modernen Rhythmen und ungewöhnlichen Spielweisen brillieren kann, zeigte das Trio bestehend aus Catrin Anne Wiechern, Janneke Wiebe und Alina Seibel. In der dramatisch-beschwingten Introduzione e Fughetta von Frigyes Hidas verbanden der Jazztrompeter Dmitrij Telmanov und der klassische Posaunist Eike Nimz beide Stilrichtungen gekonnt.

Mit der Elegie Nummer 1 von Giovanni Bottessini wagte sich Ulrich Salzer am Kontrabass in teils ungewöhnliche Tonlagen vor, in dem ersten Satz aus der Flötensonate von Francis Poulenc lies Stephanie Seegers mit fließenden Klängen die musikalische Moderne anbrechen. Das Akkordeonduo Robert Opiola und die Schülerin Leonie Feike nahmen das Publikum mit in die Welt des argentinischen Tango Nuevo und das Duo Stoyanova spielte lebhafte bulgarische Volkstänze.