Celle

Kurz & Bündig

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Rund 160 Anrufe von Telefonbetrügern
Warnhinweis der Polizei

CELLE. In der vergangenen Woche gab es allein im Raum Celle rund 160 Telefonanrufe von Betrügern, die mit ihren miesen Tricks ältere Bürger aufs Glatteis führen und sie um ihre Ersparnisse bringen wollen, berichtet die Polizei.

In den meisten Fällen gaben sich die Täter ziemlich überzeugend als Polizeibeamte aus. Diese Betrugsmasche verwenden die Täter bundesweit. Am Telefon sind sie dann mal Polizist, mal ein Staatsanwalt, eine andere beliebige Amtsperson oder auch ein Feuerwehrmann.

Am Donnerstagmittag, 31. Januar, rief ein angeblicher Mitarbeiter der Rentenversicherung bei einer 77-jährigen Frau aus Hohne an und suggerierte ihr, dass ihre Rentenansprüche umgehend gekürzt würden. Sie könne dies nur verhindern, indem sie eine unverzügliche Geldüberweisung in vierstelliger Höhe per Moneygram in einem Celler Reisebüro veranlassen würde. Zum Glück wurde der Inhaber des Reisebüros misstrauisch und verständigte die Polizei.

Die Betrüger spielen ihre Rollen sehr überzeugend. Insbesondere ältere Menschen werden Opfer der Betrüger, die stets sehr forsch auftreten. Daher sollten Familienangehörige ihre älteren Verwandten dringend vor dieser Masche warnen. Bei Verdachtsfällen sollte man umgehend die Polizei über den Notruf 110 anrufen.


Theater wird verschoben

HERMANNSBURG. Die Aufführung des Englischen Theaters am Christian-Gymnasium in Hermannsburg findet in dieser Woche nicht statt.

Der Termin wird auf Donnerstag, 7. März, um 19.30 Uhr verschoben.


Ortsratssitzung in Jeversen

JEVERSEN. Am Donnerstag, 14. Februar, tagt ab 19 Uhr der Ortsrat Jeversen in der örtlichen Gaststätte „Unter den Linden“, Schwarmstedter Straße 44.

Auf der Tagesordnung der Sitzung steht die Festlegung des Standortes für den Neubau des Feuerwehrhauses in Jeversen.


Green Date der Celler Grünen

CELLE. Am Freitag, 8. Februar, findet um 18 Uhr im Grünen- Büro in der Bahnhofstraße 20 in Celle das nächste Green Date statt. Wie immer wird es ein Impulsreferat geben. Thema ist diesmal „Datenschutz“.

Der grüne IT-Experte Heiko Wundram wird in das Thema einführen und hat viele praktische Hinweise, wie man sich datengerecht verhalten kann.

Das Green Date findet jeden zweiten Freitag im Monat statt. In lockerer Runde tauschen sich Grüne-Mitglieder und interessierte Gäste über ein vorab gewähltes Thema aus. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.


Trunkenheit im Straßenverkehr

CELLE. In der Nacht zu Samstag, 2. Februar, nahm die Polizei Celle an mehreren Orten Alkoholkontrollen vor. Dabei wurde gegen 23 Uhr in Garßen bei einem 56-jährigen Autofahrer aus Lachendorf Alkoholbeeinflussung festgestellt.

Zwei weitere Autofahrer erwischte es gegen 1.30 Uhr beziehungsweise 2.30 Uhr auf der Hannoverschen Heerstraße in Celle. Hier wurden bei einem 32-jährigen aus Uetze beziehungsweise einem 25-jährigen aus Celle ebenfalls Alkoholbeeinflussung festgestellt.

Alle drei Delikte befinden sich laut Polizei im Ordnungswidrigkeitenbereich, sodass die Betroffenen mindestens mit einer empfindlichen Geldstrafe und einem Fahrverbot zu rechnen haben.


Schnuckenwette steht wieder an

FASSBERG. Auch das Jahr 2019 beginnt mit der klassischen Schnuckenwette des Verkehrsvereins Müden mit der Frage „Stehen die beiden Heidschnucken Heidi und Hermann am 10. Februar 2019 in Spandau im Schnee?“.

Die Auflösung gibt es am Sonntag, 10. Februar, um 14 Uhr im Ferienpark Heidesee in Oberohe. Die Wettpaten sind die Bürgermeister Frank Bröhl und Helmut Kleebank aus Faßberg und Spandau. Bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken können wieder tolle Preise gewonnen werden. Die Lose sind erhältlich bei Hoffmann‘s Backhus in Müden, im Pressefachgeschäft Dagmar Peters in Müden, bei Getränke Kupfer in Faßberg, im Friseursalon Mirja Lühring in Müden, im Frisörsalon Fönix in Faßberg, in der Tourist Information Müden sowie bei der Gemeinde Faßberg. Der Erlös der Schnuckenwette 2019 geht an die Jugendarbeit des Posaunenchors Faßberg-Müden und an die Schulpartnerschaft 70 Jahre Luftbrücke Faßberg-Berlin.


Ortsratssitzung in Meißendorf

MEISSENDORF. Am Donnerstag, 7. Februar, findet um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Meißendorf eine Sitzung des Meißendorfer Ortsrates statt.

Auf der Tagesordnung steht unter anderem der Erledigungsstand ergangener Ortsratsbeschlüsse und Bericht des Ortsbürgermeisters, das Streuobst- und Blühwiesenkonzept sowie Anfragen und Anregungen der Ortsratsmitglieder.


Raub mit Schusswaffe

WINSEN. Bereits am Freitag, 25. Januar, betrat gegen 20.34 Uhr eine männliche Person einen Getränkemarkt im Schulgarten in Winsen (Aller) und bedrohte einen allein im Laden anwesenden 20-jährigen Angestellten mit einer Pistole, berichtet die Polizei. Dieser war gerade im Begriff, den Markt zu verlassen.

Der Täter forderte das Opfer auf, ihm Bargeld auszuhändigen. Daraufhin gingen beide in das Büro zum Tresor. Der bewaffnete Räuber nahm das dort befindliche Bargeld an sich und forderte weiterhin die Herausgabe von Zigaretten. Anschließend flüchtete er mit der Beute im Wert eines vierstelligen Betrags in Richtung eines nahen gelegenen Tankstellengeländes.

Beschreibung des Täters: zirka 160 bis 170 Zentimeter groß, normale Statur, sehr tiefe Stimme, sprach deutsch mit osteuropäischem Akzent, auffällige Gangart, maskiert mit Kapuze und weißem Halstuch mit schwarzem Muster, dunkel gekleidet, trug schwarze Handschuhe, graue Pistole. Aus ermittlungstaktischen Gründen wird der Sachverhalt erst jetzt veröffentlicht.


Radarmessungen im Landkreis

CELLE. Bis Sonntag, 10. Februar, beabsichtigt der Landkreis Celle unter anderem an folgenden Stellen Kontrollen der Geschwindigkeit einzurichten:

Am Donnerstag, 7. Februar, finden Kontrollen in den Gemeinden Winsen und Eschede sowie in den Bereichen der Stadt Bergen und der Stadt Celle statt.

Am Freitag, 1. Februar, wird im Stadtgebiet von Celle und in der Samtgemeinde Wathlingen die Geschwindigkeit kontrolliert.

Am Samstag und Sonntag, 9. und 10. Februar, wird im Bereich der B 214, L 310, L 240 und der L 180 das Tempo gemessen.

Aus dienstlichen und technischen Gründen können sich Änderungen ergeben.


Betrunkener griff nach Brand Polizisten an
Polizeibericht aus Wieckenberg

WIECKENBERG. Während eines Feuerwehr- und Polizeieinsatzes bei einem Küchenbrand in der Neuen Straße in Wieckenberg rastete am Sonntagabend, 3. Februar, ein 44 Jahre alter Bewohner völlig aus, berichtet die Polizei.

Zunächst hinderte der angetrunkene Mann die Feuerwehrkräfte an der Brandbekämpfung in dem verqualmten Doppelhaus. Als die Polizei dem Mann einen Platzverweis erteilte, griff er die Beamten an, schubste sie und beleidigte sie mit unflätigen Wörtern. Die Handschellen klickten sofort und der Mann wurde zur Dienststelle gebracht. Nach der Entnahme einer Blutprobe holten Familienangehörige den Randalierer ab. Die beiden Polizisten wurden nicht verletzt.


MGH Celle lädt zu „Blumen blühen überall“
Am Sonntag, 10. Februar, um 11.30 Uhr

CELLE. Sieben Künstler, die ursprünglich über das gemeinsame Musizieren zusammengefunden haben, stellen ihre Bilder in der Ausstellung „Blumen blühen überall“ im Mehr-Generationen-Haus Celle vom 10. Februar bis 10. März aus.

Mit Farbenpracht auf kargem Untergrund machen auf der Ankündigung Mohnblumen den Betrachter aufmerksam auf die bevorstehende Ausstellung im Mehr-Generationen-Haus Celle. Die vier Künstlerinnen Hevi Yusef, Kashan Karim, Manuela Mast und Petra Decker-Schimanski sowie die drei Künstler, Adnan Horo, Faisal Al Hasan und Wolfgang Decker lassen unterschiedliche kulturelle Hintergründe und vielfältige Erfahrungen in künstlerischen Bereichen im Rahmen der Ausstellung sichtbar werden. Die Eröffnung am 10. Februar wird untermalt von eigenen musikalischen Beiträgen der Ausstellenden und Interessierte können nach einer Einführung mit den Künstlern ins Gespräch über deren Werke kommen.

Die Kunstausstellung ist während der Öffnungszeiten des MGH von Montag bis Donnerstag, 9 bis 12.30 Uhr und Freitag von 9 bis 12 Uhr in der Fritzenwiese 46 zu besichtigen. Darüber hinaus nach Absprache unter Telefon 05141/279155. Eine zusätzliche, durch die ausstellenden Künstler betreute Besichtigung wird jeweils freitags von 14 bis 17 Uhr angeboten.


AfD möchte Stadt an Hilfe für AKH beteiligen
Unterstützung für das Krankenhaus

CELLE. Die Celler AfD-Fraktion spricht sich für eine Beteiligung der Stadt an der Hilfe für das AKH aus. Der Landkreis Celle hatte einen Kredit gewährt, um das in finanzielle Schwierigkeiten geratene Krankenhaus zu stützen.

Dabei hatte er die Stadt öffentlich aufgefordert, sich daran zu beteiligen. „Wir alle können froh sein, dass durch den schnellen Notkredit der Krankenhausbetrieb fortgesetzt werden konnte“, sagt der AfD-Fraktionsvorsitzende im Celler Stadtrat, Anatoli Trenkenschu. Die lokale Bedeutung des AKH ist so groß, dass eine Beteiligung der Stadt daran unbedingt ausgelotet werden sollte. Das Krankenhaus ist nicht nur einer der größten örtlichen Arbeitgeber, sondern sichert auch eine gute und nahe medizinische Vollversorgung unserer Bürger. Das ist ein wichtiger Standortvorteil. Nur, indem sich die Stadt selbst an der Hilfe beteiligt, läßt sich auch glaubhaft Druck auf das Land ausüben, um eine stärkere Unterstützung für das AKH einzufordern. Dem Trend, die niedersächsischen Uniklinken gigantisch auszubauen und die medizinische Versorgung in der Fläche zurückzufahren, müssen wir Celler uns mit vereinten Kräften entgegenstellen. Wenn jetzt kommunale Bedenkenträger finanzielle und rechtliche Erwägungen ins Feld führen, fragen wir uns, wo diese eigentlich waren, als die gar nicht zuständige Stadt mit über acht Millionen Euro für den Umbau der Zuwanderungsagentur in Vorleistung gegangen ist. Weil es hier um die örtliche Daseinsvorsorge geht und eine Beihilfe wohl vorab genehmigt werden müsste, besteht auch kein europarechtliches Risiko.“

Sein Kollege Frank Pillibeit, seit Kurzem Mitglied im AKH-Aufsichtsrat, ergänzt: „Stadt und Landkreis obliegt zusammen die Aufsicht über das Krankenhaus. Dort haben schwere Fehleinschätzungen zu der misslichen Lage des AKH geführt. Sich dann aus der Verantwortung zu stehlen, als ginge die Stadt das Ganze nichts an, ist nicht fair. Ich werde im Aufsichtsrat anregen, gemeinsam dafür einzutreten, die Höhe der Fallpauschalen endlich für alle Sachverhalte auskömmlich zu gestalten. Sonst wird das AKH auch in Zukunft seine Probleme nicht überwinden können.“