Celle

Kurz & Bündig

E-Book-Sprechstunde in der Stadtbibliothek
Am Donnerstag, 6. September, um 17.30 Uhr

CELLE. Mit der Onleihe bietet die Stadtbibliothek Celle unter www.NBib24.de ein Angebot von 20.000 E-Books, E-Audios, E-Papers und E-Magazines, das rund um die Uhr zugänglich ist.

Mit einem gültigen Benutzerausweis der Stadtbibliothek Celle kann man E-Books oder E-Papers herunterladen und auf dem eigenen PC, Tablet, Smartphone oder E-Book-Reader lesen. Wer lieber hört, kann unter 2.800 Hörbüchern auswählen. Besonders einfach und komfortabel funktioniert das Lesen oder Hören mit der kostenlosen Onleihe App für IOS oder Android. Wie einfach es funktioniert und wie man eventuell auftretende technische Hindernisse überwindet, erfährt man in der regelmäßig an jedem ersten Donnerstag im Monat stattfindenden E-Book-Sprechstunde.

Der nächste Termin findet am Donnerstag, 6. September, von 17.30 bis 18.30 Uhr in der Hauptstelle der Stadtbibliothek, Arno-Schmidt-Platz 1, statt.

Die Sprechstunde ist kostenlos, es ist keine Voranmeldung notwendig. Es können eigene Geräte wie Tablet, Smartphone oder E-Book-Reader zum Testen mitgebracht werden.
www.NBib24.de

Celler Stadtverwaltung startet eine Umfrage
Für ein noch fahrradfreundlicheres Celle

CELLE. „Radfahren in Celle - da geht doch noch was“, die Celler Stadtverwaltung ruft ab sofort alle Bürgerinnen und Bürger auf, ihre Ideen für einen besseren Radverkehr kundzutun.

Obwohl schon einiges getan wurde, bedarf es weiterer Anstrengungen auf dem Weg zu noch mehr Fahrradfreundlichkeit. Das können durchgehende Wegeverbindungen sein, die Einrichtung einer Fahrradstraße oder dringend benötigte Abstellanlagen.

Mitmachen ist ganz einfach : entweder per Mail an fahrradbeauftragter@celle.de oder auf der städtischen Homepage den „Fragebogen zur Verbesserung des Radverkehrs in Celle“ ausfüllen (www.celle.de/fb_rad).

Seit 1980 hat sich die Stadt Celle als einer der ersten Städte Deutschlands der Förderung des Radverkehrs angenommen und seitdem kontinuierlich an dessen Verbesserung und Stärkung gearbeitet. Die Einführung eines Fahrradbeauftragten in der Stadtverwaltung, die Gründung der „AG FahrRad“ zusammen mit dem ADFC sowie der Polizei und die Mitgründung der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/ Bremen (AGFK) waren weitere Meilensteine.

Schon jetzt kann die Stadt Celle auf einiges Erreichtes zurückblicken. Unter anderem wurden zahlreiche Einbahnstraßen in Gegenrichtung für den Radverkehr geöffnet und somit die Durchlässigkeit verbessert. Außerdem wurden veraltete Umlaufsperren umoder sogar zurückgebaut. Es wurden Fahrradstraßen eingerichtet, Lückenschlüsse vollzogen und zusätzliche Abstellanlagen errichtet. Durch die Anlage von Schutzstreifen sowie die Verlegung der Radwege an die Fahrbahnen in den Knotenpunkten wurde die Sichtbarkeit insgesamt und somit auch die der Radfahrer verbessert.

Dem Radverkehr in Celle noch mehr Bedeutung zuzumessen, das ist das erklärte Ziel von Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge: „Das beginnt bei den schwächsten Verkehrsteilnehmern, unseren Kindern, denen wir einen sicheren Weg zur Schule und Hobby weisen müssen. Weiter geht es beim Klimaschutz und damit, das Umsteigen auf umweltfreundliche Verkehrsmittel noch attraktiver zu gestalten. Und nicht zuletzt dient Radfahren auch der Gesundheit. All diese Faktoren bedingen, dass wir noch viel mehr tun können und müssen, um den Radverkehr in unserer Stadt zu fördern.
www.celle.de/fb_rad

Pauluskirche lädt zum Konzert

CELLE. Am Sonntag, 9. September, findet um 17 Uhr in der Pauluskirche, Rostockerstraße 90 in Celle, ein Spendenkonzert zu Gunsten der Reparatur der Orgel statt.
Thomas Krause und die Band „Pona bolamu“ (nur das Gute) singen und spielen Musik, in der sich die afrikanische Herkunft des Sängers Blaise Pokus mit der Jazz-Erfahrung der übrigen Bandmitglieder auf der Bühne treffen.

Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Orgel wird gebeten.

Infoabend zu „Natura 2000“

WINSEN. Winsens Bürgermeister, Dirk Oelmann, lädt zu einer Infoveranstaltung am Donnerstag, 6. September, um 20 Uhr in der Aula der Oberschule Winsen (Aller) ein. Anlass sind die Pläne des Landkreises Celle, zum 1. Januar 2019 im Rahmen der EU- Richtlinie „Natura 2000“ ein Naturschutzgebiet entlang der Aller zu errichten.

Für Winsen bedeutet das laut Oelmann konkret: Betretungsverbot der Allerwiesen von Stedden bis Thören, Hundeverbot auf den Allerwiesen von Stedden bis Thören, Stilllegung des Schützenplatzes, Stilllegung des Bolzplatzes, keine Freizeitaktivitäten an der Aller, keine neue Schaffung von Infrastruktur für Freizeit und Tourismus, Badeverbot, Stilllegung der Anleger in Stedden und Winsen, existenzbedrohende Einschränkungen in der Landwirtschaft sowie existenzbedrohende Einschränkungen in der Forstwirtschaft.

Die Bürger werden von der Gemeinde darüber informiert, was da geplant wird und welche Möglichkeiten es gibt, in dem nur noch kurz bestehenden Zeitfenster zu handeln, um diese Pläne umzuwandeln.

Radarmessungen im Landkreis

CELLE. Bis Sonntag, 9. September, beabsichtigt der Landkreis Celle unter anderem an folgenden Stellen Kontrollen der Geschwindigkeit einzurichten:

Am Donnerstag, 6. September, finden Kontrollen der Geschwindigkeit in den Samtgemeinden Lachendorf und Wathlingen statt.

Am Freitag, 7. September, wird im Stadtgebiet von Celle und in der Gemeinde Hambühren die Geschwindigkeit kontrolliert.

Am Samstag, 8. September, und am Sonntag, 9. September, wird im Bereich der B 3, B 191, L 180 und L 240 das Tempo gemessen.

Aus dienstlichen und technischen Gründen können sich Änderungen ergeben.

Sammlung von Altpapier

CELLE. Am Samstag, 8. September, sammeln die Fußballer des SV Garßen in den Ortsteilen Garßen, Bostel, Hornshof und Alvern wieder Altpapier. Die Anwohner werden gebeten, handliche Bündel bis 9 Uhr gut sichtbar herauszustellen. Zur Selbstanlieferung stehen am Sportplatz Garßen zusätzlich Container bereit.

Schadstoffmobil ist unterwegs

CELLE. Das Schadstoffmobil des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Celle ist am Freitag, 7. September, im süd-östlichen Landkreis unterwegs. Es steht von 9 bis 9.30 Uhr in Habighorst bei der Feuerwehr, von 10 bis 10.45 Uhr in Eldingen im Behrbom bei den Altglascontainern und von 11.15 bis 12 Uhr in Hohne am Sportplatz. Anschließend macht es von 13.15 bis 14 Uhr Station in Lachendorf an der Sporthalle im Südfeld auf dem Parkstreifen, danach von 14.20 bis 15 Uhr in Wienhausen bei der Polizeistation und von 15.15 bis 16 Uhr in Eicklingen in der Braunschweiger Straße bei Ce-Bus.

Schadstoffhaltige Abfälle wie Altlacke, Pflanzenschutzmittel oder Haushaltschemikalien werden kostenlos angenommen. Ebenso kostenlos ist die Abgabe kleiner Elektrogeräte wie Fön, Bügeleisen, Handy oder Rasierapparat. Wand- und Deckenfarben sowie Altöl sind von der mobilen Schadstoffsammlung ausgeschlossen. Infos im Abfallratgeber oder unter www.zacelle.de.
www.zacelle.de

Lückenloses Funknetz für Einsatzkräfte
Antrag der AfD-Kreistagsfraktion

CELLE. Bei einem Waldbrand nahe Lutterloh trat es kürzlich wieder auf: das Problem der Feuerwehrfunklöcher im Landkreis Celle, insbesondere in den Waldgebieten. Medienberichten zufolge sei dies seit Jahren bekannt, so die AfD.

Eine umgehende Abhilfe sei dennoch nicht in Aussicht gestellt worden, kritisiert die AfD. Stattdessen sei in dem Zusammenhang sogar das Aufstellen zusätzlicher Funkmasten ausdrücklich abgelehnt worden.

„Das ist ein unhaltbarer Zustand“, sagt der Fraktionsvorsitzende der AfD im Kreistag, Jens-Christoph Brockmann. „Die Sicherheit der Bewohner und der Einsatzkräfte unseres Landkreises wird damit in unverantwortlicher Weise gefährdet. Gerade der langanhaltende, trockene Sommer führt zu einer hohen Waldbrandgefahr. Welches Ausmaß solche Brände annehmen können, sehen wir gerade in Brandenburg.!

„Die Feuerwehr und die übrigen Einsatzkräfte müssen dafür bestens gerüstet sein. Dazu gehört auch, selbst tief im Wald einen stabilen Funk zur Verfügung zu haben. Wir mahnen dabei an, dass das auch landkreisübergreifend gewährleistet wird“, erklärt der Fraktionsvorsitzende weiter.

„Ich kann mich noch gut an den Waldbrand von 1975 erinnern, der auch im Landkreis Celle wütete. Auch damals haben unter anderem Kommunikationsprobleme eine rasche, koordinierte Brandbekämpfung verhindert, die neben dem Verlust einer immensen Waldfläche das Leben von Feuerwehrleuten gekostet hat. So etwas darf es nie wieder geben. Dafür, dass man das offenbar seit Jahren bekannte Problem der Digitalfunklöcher im Feuerwehrfunk an verantwortlicher Stelle weiter auf die lange Bank schieben möchte, haben wir kein Verständnis. Die AfD-Fraktion im Kreistag hat deshalb nun einen Antrag gestellt, um dieses schwere Versäumnis unverzüglich abzustellen“, ergänzt der AfD-Abgeordnete Thomas Ehrhorn.

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