Celle

Magisches Landeszeltlager mit buntem Programm verzauberte etwa 240 Kinder und Jugendliche

Unter den rund 240 Teilnehmern herrschte viel Freude beim diesjährigen Landeszeltlager der Johanniter-Jugend, das im Juni bei Großenkneten veranstaltet wurde. Foto: Anette Thanheiser/Johanniter
Unter den rund 240 Teilnehmern herrschte viel Freude beim diesjährigen Landeszeltlager der Johanniter-Jugend, das im Juni bei Großenkneten veranstaltet wurde. Foto: Anette Thanheiser/Johanniter

Vom Ortsverband der Johanniter-Jugend Celle nahmen 31 Personen teil

CELLE. Eine Schule wird eröffnet und rund 240 Kinder und Jugendliche kommen aus ganz Niedersachsen und Bremen begeistert angelaufen - das gibt es nur bei der Johanniter-Jugend des Landesverbands Niedersachsen/Bremen.

Über vier Tage im Juni fand das diesjährige Landeszeltlager unter dem Motto „Johnnys Zauberschule“ statt. Auf dem Zeltplatz „Sager Schweiz“ bei Großenkneten waren 31 Kinder und Jugendliche vom Ortsverband Celle mit dabei. Landesjugendleiterin Laura Pegesa hat zusammen mit ihrer Amtskollegin Lisa Buntefuß die Zusammenkunft. So stand das Thema „Zauberei“ während des gesamten Zeltlagers im Mittelpunkt. Angeboten wurden Basteln von Zauberstäben, Brauen von alkoholfreien Zaubertränken, ein „Muggelgericht“ mit Lagerhochzeit, Feuerkelchbrotbacken, ein magisches Turnier im Gelände und ein Quidditch-Spiel, bei dem die Besen zwischen den Beinen weniger Flughilfe, sondern mehr ein Handicap beim Laufen waren.

Nur kurz gewirkt hatte der Wetterzauber. „Wir haben versucht den Regen wegzutanzen“, erzählte Buntefuß. Zunächst mit Erfolg, doch abends setzte Starkregen ein. Fünf Zelte wurden überflutet, die Zauberschüler flüchteten mit ihren Sachen schnell in die Feuerhütte. Dort wurden Schlafsäcke und Klamotten wieder getrocknet, die Kinder und Jugendlichen konnten sich aufwärmen. Mithilfe von Paletten und Feldbetten wurden die Zelte wieder trockengelegt.

„Irgendwie gehört das dazu“, meinte Buntefuß. „Es ist ja auch ein bisschen Abenteuer.“ Als die heute 24-Jährige 1994 geboren wurde, nahm Jens Sommerfeld gerade an seinem ersten Landespfingstzeltlager teil. Seitdem war der ehemalige Landesjugendleiter immer dabei, ließ sich das Zeltlager auch dieses Mal nicht entgehen, obwohl er inzwischen in London lebt. Damit hatte er mit Abstand die weiteste Anreise aller Teilnehmer. Die jüngste Teilnehmerin in diesem Jahr war erst zehn Monate alt, der älteste 63 Jahre.

Unter freiem Himmel feierte die Johanniter-Jugend mit Karsten Kümmel, Landespfarrer der Johanniter in Niedersachsen und Bremen, die Entsendung des Heiligen Geistes. Bernhard Gätjen, ehrenamtlicher Landesvorstand, stattete der Veranstaltung ebenfalls einen Besuch ab und überzeugte sich persönlich von den großartigen Zauberkünsten der Johanniter- Jugend. Im Rahmen der Veranstaltung wurde außerdem das Engagement einiger ehrenamtlicher Johanniter mit Leistungsabzeichen entsprechend gewürdigt. Das Ehrenabzeichen erhielt Bernhard Gätjen.

Das Landespfingstzeltlager der Johanniter-Jugend findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten im Landesverband statt. Für das Gelingen solch einer Veranstaltung braucht es ein starkes Team, das nicht nur für den Auf- und Abbau sowie den reibungslosen Ablauf sorgt, sondern auch ein offenes Ohr für die Teilnehmer hat. In diesem Jahr standen insgesamt 20 erfahrene ehrenamtliche Johanniter den Kindern- und Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite.