Celle

„Es war ein turbulentes und anstrengendes, aber grundsätzlich sehr erfolgreiches Jahr“

Celles Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge (kleines Foto) berichtet von den herausragenden Themen des zu Ende gehenden Jahres. Fotos: Müller
Celles Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge (kleines Foto) berichtet von den herausragenden Themen des zu Ende gehenden Jahres. Fotos: Müller

Celles Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge blickt auf 2018 zurück

CELLE (ram). Celles Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge blickt im Gespräch mit dem Celler Kurier auf das zu Ende gehende Jahr 2018 zurück, das für ihn das zweite Jahr seiner Amtszeit war.

„Turbulent, auch anstrengend, aber grundsätzlich sehr erfolgreich“, so beschreibt Nigge das vergangene Jahr. „Es ist uns gelungen, viele Dinge, die wir 2017 angeschoben haben, konsequent zu verfolgen und umzusetzen“, erklärt Nigge. „Celle ist eine liebens- und lebenswerte Stadt! Und das wollen wir künftig noch weiter ausbauen. Mein erklärtes Ziel ist, Celle zur familienfreundlichsten Stadt in Niedersachsen zu machen.“ Dafür müsse man viele Komponenten bedienen, zu denen die großen Themen Familie, Tourismus, aber auch die Wirtschaft gehören.

Gerade beim heutigen Fachkräftemangel brauche man ein vernünftiges Umfeld, um sagen zu können, dass es sich lohne in Celle zu investieren. „Dazu müssen wir die passenden Rahmenbedingungen schaffen“, betont er. Nur wenn die Rahmenbedingungen stimmen - von Bildungsangeboten, über Wohnraum, bis hin zu Freizeitaktivitäten - ist Celle als Lebensmittelpunkt attraktiv. Deswegen versuche man erst einmal alle Schwächen anzugehen, aber vor allem auch die Stärken weiter auszubauen. Das heißt, von der Verwaltungsleistung her konzentriere man sich auf das Kerngeschäft. Die Stadtverwaltung stehe für Daseinsvorsorge und wolle diese auch leisten. Man konzentriere sich aber auch auf Projekte, die sich zukunftsfähig rentieren. Als positives Beispiel nennt Nigge den jüngst eröffneten Wohnmobilstellplatz am Badeland. Damit verdiene die Stadt - auch indirekt - Geld. „Wohnmobilisten sind eine solvente Zielgruppe“, weiß der Oberbürgermeister. „Sie geben Geld in der Stadt aus und stärken somit Einzelhandel und Gewerbe“. Außerdem habe sich Celle mit dem Wohnmobilstellplatz in Deutschland einen guten Ruf erworben, denn der Platz sei trotz winterlicher Temperaturen von Anfang an ausgebucht.

Ein weiteres Beispiel sei laut Nigge der Weihnachtsmarkt. Viele hätten vorhergesagt, dass es nicht klappen werde, wenn man diesen von der Größe her verdoppele. Doch der Erfolg gebe den Organisatoren Recht und die Weihnachtsstadt Celle genieße einen Ruf, der weit über die Grenzen hinaus schalle. „Wir sind eine hoch attraktive Touristenstadt. Wir müssen es nur nach außen präsentieren und selbstbewusst auftreten.“

In der Stadtverwaltung habe man sich von vier auf drei Dezernate verkleinert, erläutert der Oberbürgermeister. Es sei wieder eine weitere Führungsebene eingefügt worden, um stringenter auf die eigenen Zielsetzungen reagieren zu können. Man habe sich von Dingen getrennt, die entweder andere genauso gut machen können oder die von der Stadt gar nicht gemacht werden müssen.

Nigge verweist auf das schlechte Haushaltsergebnis, das er übernommen habe. Innerhalb von zwei Jahren sei nun durch absolute Konsolidierung gelungen, das Defizit von 16 Millionen auf rund 2,4 Millionen Euro abzuschmelzen. In zwei oder drei Jahren werde die Stadt aus seiner Sicht aus dem Groben heraus sein und könne dann auch tatsächlich wieder investieren. Das sei aber nur möglich, weil die Verwaltung sehr strikt und zielorientiert gearbeitet habe. Man habe sich fokussiert und Ziele gesucht, die dann verfolgt wurden.

Es gebe in vielen Bereichen Aufholbedarf, meint Nigge. So zum Beispiel beim Bauland. „Wer für Familien attraktiv sein will, muss diesen Wohnraum zur Verfügung stellen“. So habe die Stadt trotz der schlechten Haushaltslage innerhalb kürzester Zeit Bauland erworben. Mittlerweile gebe es über 300 Interessenten für 100 Bauplätze in Groß Hehlen. Deshalb habe die Stadt mit einem privaten Investor nachgezogen und in Garßen ein zweites Baugebiet gestartet.

Nigge hebt in diesem Zusammenhang die Leistung der Verwaltungsmitarbeiter hervor, die das innerhalb von anderthalb Jahren geschafft hätten. Ende kommenden Jahres könne mit dem Bauen begonnen werden. Weiterhin werde für den Bereich Wehlstraße der Bauantrag im Januar/Februar eingereicht werden und Mitte 2019 könnte es dort losgehen. Es sei Nigge sehr wichtig, dass man dort innenstadtnahes Wohnen ermögliche, denn dadurch werde die Innenstadt belebt. Das sei seiner Ansicht nach wichtig: „Wir brauchen eine funktionierende, belebte Innenstadt.“

„Celle ist ein sehr attraktiver Standort“, betont der Oberbürgermeister. Die Stadt liege nahe an Hannover, nahe an Lüneburg, das mittlerweile sehr teuer geworden sei, und nahe an Hamburg, wo auch Pendler von Celle aus hinfahren. Deshalb müsse man sich überlegen, ob man sich nicht langsam auch gen Norden ausrichte. Dies seien Dinge, die von der Stadt strategisch angegangen werden.

Die Kitas seien jahrelang vernachlässigt worden, spricht Nigge ein weiteres Thema an. Kurz vor seinem Amtsantritt sei noch ein Grundstück, das eigentlich für eine Kita vorgesehen war, in Klein Hehlen verkauft worden. In Klein Hehlen würden die Leute Schlange stehen und müssten ihre Kinder zum Teil über das gesamte Stadtgebiet verteilen. Das dürfe man als familienfreundliche Kommune nicht zulassen. Deshalb habe die Verwaltung relativ zügig eine Interimslösung geschaffen, wo Kinder untergebracht werden können. Für dieses Jahr habe man allein über 100 Plätze durch Neubauten gewonnen. Und man habe Kita-Online zur Platzvergabe eingeführt. Ein Angebot, das gut angenommen werde, freut sich Nigge.

„Trotz unserer finanziellen Probleme haben wir eine Fahrradoffensive gestartet“, erklärt der Oberbürgermeister weiter. Celles Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge blickt auf 2018 zurück „Es war ein turbulentes und anstrengendes, aber grundsätzlich sehr erfolgreiches Jahr“ Die Stadt gebe im nächsten Jahr mehr Geld für Radverkehr aus, als jemals zuvor. Er freut sich, dass man dazu über 60 Anregungen aus der Bevölkerung erhalten habe, die jetzt abgearbeitet würden.

Mit Blick auf die Altstadt hebt Nigge hervor, dass der dortige Leerstand erschreckend, aber typisch für Städte dieser Größenordnung gewesen sei. Der Leerstand wurde mittlerweile um ein Drittel reduziert. Zusätzlich versuche die Stadtverwaltung ein Gesamtkonzept zu fahren, um die Altstadt zu beleben.

Dazu gehöre unter anderem das Schaffen von Wohnraum. So habe man die „Goldene Sonne“ über einen Architekten bis zur Baureife geführt und selbst finanziert. Ein weiterer Aspekt sei die Aufenthaltsqualität. Er freut sich, dass es die Verwaltung geschafft hat, über 100.000 Euro an Sponsorengeldern einzuwerben, um Blumenkübel und Bänke aufzustellen, die zum Verweilen einladen.

Der Wirtschaftsförderung sei es gelungen, weitere Unternehmen anzusiedeln. Seit seinem Amtsantritt seien allein dadurch über 500 Arbeitsplätze geschaffen worden. Die Bauverwaltung agiere entsprechend flexibel und schnell, was dazu unerlässlich sei, betont er. Wenn man ein Einfamilienhaus baue, bekomme man in 90 Prozent der Fälle innerhalb von sechs Wochen die Baugenehmigung. Dafür seien von der Verwaltung entsprechende Strukturen geschaffen worden. „Es ist mir ganz wichtig, dass wir für die Menschen vor Ort da sind“, betont Nigge. „Wir sind nicht eine Genehmigungsbehörde, sondern wir müssen uns als Dienstleister verstehen.“ Genau deshalb seien auch die vielen digitalen Angebote eingerichtet worden - von der Online-Terminvergabe im Bürgerbüro, über das Kita-Portal Celle bis hin zu Hallenbelegung und Fundbüro online.

Beim Tourismus habe Celle über 700.000 Übernachtungen zu verzeichnen und somit ordentlich zugelegt, freut sich Nigge. „Bauhaus“ sei ein riesiges Marketing-Thema, dem sich die Stadt verschrieben habe. Außerdem werde man das Thema „Hochzeiten“ noch weiter ausbauen.

Hinsichtlich der großen Projekte ist Nigge froh, dass der gegenläufige Ausbau des Nordwalls endlich umgesetzt werden könne. Die fertiggestellte Hehlentorstraße lag absolut im Zeitplan und Kostenrahmen. Und auf dem Ratsherrenparkplatz werde jetzt endlich gebaut. Auch damit werde die Innenstadt gestärkt.

„Grundsätzlich müssen wir den Vergleich mit anderen Städten nicht scheuen. Celle ist eine wunderschöne Stadt auf die wir alle zu Recht stolz sein können. Ich freue mich darauf, die Stadt in den nächsten Jahren gemeinsam mit meinem engagierten Verwaltungsteam und allen Bürgerinnen und Bürgern weiterzuentwickeln. Von daher war 2018 ein erfolgreiches Jahr. Mein ausdrücklicher Dank gilt meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit mir unermüdlich an einem Strang gezogen haben“, so Nigge abschließend.CELLE (ram). Celles Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge blickt im Gespräch mit dem Celler Kurier auf das zu Ende gehende Jahr 2018 zurück, das für ihn das zweite Jahr seiner Amtszeit war.

„Turbulent, auch anstrengend, aber grundsätzlich sehr erfolgreich“, so beschreibt Nigge das vergangene Jahr. „Es ist uns gelungen, viele Dinge, die wir 2017 angeschoben haben, konsequent zu verfolgen und umzusetzen“, erklärt Nigge. „Celle ist eine liebens- und lebenswerte Stadt! Und das wollen wir künftig noch weiter ausbauen. Mein erklärtes Ziel ist, Celle zur familienfreundlichsten Stadt in Niedersachsen zu machen.“ Dafür müsse man viele Komponenten bedienen, zu denen die großen Themen Familie, Tourismus, aber auch die Wirtschaft gehören.

Gerade beim heutigen Fachkräftemangel brauche man ein vernünftiges Umfeld, um sagen zu können, dass es sich lohne in Celle zu investieren. „Dazu müssen wir die passenden Rahmenbedingungen schaffen“, betont er. Nur wenn die Rahmenbedingungen stimmen - von Bildungsangeboten, über Wohnraum, bis hin zu Freizeitaktivitäten - ist Celle als Lebensmittelpunkt attraktiv. Deswegen versuche man erst einmal alle Schwächen anzugehen, aber vor allem auch die Stärken weiter auszubauen. Das heißt, von der Verwaltungsleistung her konzentriere man sich auf das Kerngeschäft. Die Stadtverwaltung stehe für Daseinsvorsorge und wolle diese auch leisten. Man konzentriere sich aber auch auf Projekte, die sich zukunftsfähig rentieren. Als positives Beispiel nennt Nigge den jüngst eröffneten Wohnmobilstellplatz am Badeland. Damit verdiene die Stadt - auch indirekt - Geld. „Wohnmobilisten sind eine solvente Zielgruppe“, weiß der Oberbürgermeister. „Sie geben Geld in der Stadt aus und stärken somit Einzelhandel und Gewerbe“. Außerdem habe sich Celle mit dem Wohnmobilstellplatz in Deutschland einen guten Ruf erworben, denn der Platz sei trotz winterlicher Temperaturen von Anfang an ausgebucht.

Ein weiteres Beispiel sei laut Nigge der Weihnachtsmarkt. Viele hätten vorhergesagt, dass es nicht klappen werde, wenn man diesen von der Größe her verdoppele. Doch der Erfolg gebe den Organisatoren Recht und die Weihnachtsstadt Celle genieße einen Ruf, der weit über die Grenzen hinaus schalle. „Wir sind eine hoch attraktive Touristenstadt. Wir müssen es nur nach außen präsentieren und selbstbewusst auftreten.“

In der Stadtverwaltung habe man sich von vier auf drei Dezernate verkleinert, erläutert der Oberbürgermeister. Es sei wieder eine weitere Führungsebene eingefügt worden, um stringenter auf die eigenen Zielsetzungen reagieren zu können. Man habe sich von Dingen getrennt, die entweder andere genauso gut machen können oder die von der Stadt gar nicht gemacht werden müssen.

Nigge verweist auf das schlechte Haushaltsergebnis, das er übernommen habe. Innerhalb von zwei Jahren sei nun durch absolute Konsolidierung gelungen, das Defizit von 16 Millionen auf rund 2,4 Millionen Euro abzuschmelzen. In zwei oder drei Jahren werde die Stadt aus seiner Sicht aus dem Groben heraus sein und könne dann auch tatsächlich wieder investieren. Das sei aber nur möglich, weil die Verwaltung sehr strikt und zielorientiert gearbeitet habe. Man habe sich fokussiert und Ziele gesucht, die dann verfolgt wurden.

Es gebe in vielen Bereichen Aufholbedarf, meint Nigge. So zum Beispiel beim Bauland. „Wer für Familien attraktiv sein will, muss diesen Wohnraum zur Verfügung stellen“. So habe die Stadt trotz der schlechten Haushaltslage innerhalb kürzester Zeit Bauland erworben. Mittlerweile gebe es über 300 Interessenten für 100 Bauplätze in Groß Hehlen. Deshalb habe die Stadt mit einem privaten Investor nachgezogen und in Garßen ein zweites Baugebiet gestartet.

Nigge hebt in diesem Zusammenhang die Leistung der Verwaltungsmitarbeiter hervor, die das innerhalb von anderthalb Jahren geschafft hätten. Ende kommenden Jahres könne mit dem Bauen begonnen werden. Weiterhin werde für den Bereich Wehlstraße der Bauantrag im Januar/Februar eingereicht werden und Mitte 2019 könnte es dort losgehen. Es sei Nigge sehr wichtig, dass man dort innenstadtnahes Wohnen ermögliche, denn dadurch werde die Innenstadt belebt. Das sei seiner Ansicht nach wichtig: „Wir brauchen eine funktionierende, belebte Innenstadt.“

„Celle ist ein sehr attraktiver Standort“, betont der Oberbürgermeister. Die Stadt liege nahe an Hannover, nahe an Lüneburg, das mittlerweile sehr teuer geworden sei, und nahe an Hamburg, wo auch Pendler von Celle aus hinfahren. Deshalb müsse man sich überlegen, ob man sich nicht langsam auch gen Norden ausrichte. Dies seien Dinge, die von der Stadt strategisch angegangen werden.

Die Kitas seien jahrelang vernachlässigt worden, spricht Nigge ein weiteres Thema an. Kurz vor seinem Amtsantritt sei noch ein Grundstück, das eigentlich für eine Kita vorgesehen war, in Klein Hehlen verkauft worden. In Klein Hehlen würden die Leute Schlange stehen und müssten ihre Kinder zum Teil über das gesamte Stadtgebiet verteilen. Das dürfe man als familienfreundliche Kommune nicht zulassen. Deshalb habe die Verwaltung relativ zügig eine Interimslösung geschaffen, wo Kinder untergebracht werden können. Für dieses Jahr habe man allein über 100 Plätze durch Neubauten gewonnen. Und man habe Kita-Online zur Platzvergabe eingeführt. Ein Angebot, das gut angenommen werde, freut sich Nigge.

„Trotz unserer finanziellen Probleme haben wir eine Fahrradoffensive gestartet“, erklärt der Oberbürgermeister weiter. Celles Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge blickt auf 2018 zurück „Es war ein turbulentes und anstrengendes, aber grundsätzlich sehr erfolgreiches Jahr“ Die Stadt gebe im nächsten Jahr mehr Geld für Radverkehr aus, als jemals zuvor. Er freut sich, dass man dazu über 60 Anregungen aus der Bevölkerung erhalten habe, die jetzt abgearbeitet würden.

Mit Blick auf die Altstadt hebt Nigge hervor, dass der dortige Leerstand erschreckend, aber typisch für Städte dieser Größenordnung gewesen sei. Der Leerstand wurde mittlerweile um ein Drittel reduziert. Zusätzlich versuche die Stadtverwaltung ein Gesamtkonzept zu fahren, um die Altstadt zu beleben.

Dazu gehöre unter anderem das Schaffen von Wohnraum. So habe man die „Goldene Sonne“ über einen Architekten bis zur Baureife geführt und selbst finanziert. Ein weiterer Aspekt sei die Aufenthaltsqualität. Er freut sich, dass es die Verwaltung geschafft hat, über 100.000 Euro an Sponsorengeldern einzuwerben, um Blumenkübel und Bänke aufzustellen, die zum Verweilen einladen.

Der Wirtschaftsförderung sei es gelungen, weitere Unternehmen anzusiedeln. Seit seinem Amtsantritt seien allein dadurch über 500 Arbeitsplätze geschaffen worden. Die Bauverwaltung agiere entsprechend flexibel und schnell, was dazu unerlässlich sei, betont er. Wenn man ein Einfamilienhaus baue, bekomme man in 90 Prozent der Fälle innerhalb von sechs Wochen die Baugenehmigung. Dafür seien von der Verwaltung entsprechende Strukturen geschaffen worden. „Es ist mir ganz wichtig, dass wir für die Menschen vor Ort da sind“, betont Nigge. „Wir sind nicht eine Genehmigungsbehörde, sondern wir müssen uns als Dienstleister verstehen.“ Genau deshalb seien auch die vielen digitalen Angebote eingerichtet worden - von der Online-Terminvergabe im Bürgerbüro, über das Kita-Portal Celle bis hin zu Hallenbelegung und Fundbüro online.

Beim Tourismus habe Celle über 700.000 Übernachtungen zu verzeichnen und somit ordentlich zugelegt, freut sich Nigge. „Bauhaus“ sei ein riesiges Marketing-Thema, dem sich die Stadt verschrieben habe. Außerdem werde man das Thema „Hochzeiten“ noch weiter ausbauen.

Hinsichtlich der großen Projekte ist Nigge froh, dass der gegenläufige Ausbau des Nordwalls endlich umgesetzt werden könne. Die fertiggestellte Hehlentorstraße lag absolut im Zeitplan und Kostenrahmen. Und auf dem Ratsherrenparkplatz werde jetzt endlich gebaut. Auch damit werde die Innenstadt gestärkt.

„Grundsätzlich müssen wir den Vergleich mit anderen Städten nicht scheuen. Celle ist eine wunderschöne Stadt auf die wir alle zu Recht stolz sein können. Ich freue mich darauf, die Stadt in den nächsten Jahren gemeinsam mit meinem engagierten Verwaltungsteam und allen Bürgerinnen und Bürgern weiterzuentwickeln. Von daher war 2018 ein erfolgreiches Jahr. Mein ausdrücklicher Dank gilt meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit mir unermüdlich an einem Strang gezogen haben“, so Nigge abschließend.