Celle

Erster Spatenstich zur Realisierung des Projektes „Äußerer Ring“

Der obligatorische erste Spatenstich an der Kreuzung Nordwall/Wehlstraße/Fritzenwiese. Foto: Göpfert
Der obligatorische erste Spatenstich an der Kreuzung Nordwall/Wehlstraße/Fritzenwiese. Foto: Göpfert

Baubeginn an der Kreuzung Nordwall/Wehlstraße/Fritzenwiese

CELLE. Zur Realisierung des „Äußeren Rings“ haben die Bauarbeiten begonnen. Die drei Bauabschnitte umfassen die Kreuzung Nordwall/Wehlstraße/Fritzenwiese, die Strecke Nordwall und den Knoten Nordwall/Neumarkt.

Der Rat der Stadt Celle hat im Jahr 2004 beschlossen, im Westteil des Nordwalles zwischen dem Knoten Theo-Wilkens-Straße/Schuhstraße und dem Neumarkt wie im übrigen Teil des Straßenzuges einen Zwei-Richtungs-Verkehr zu ermöglichen. Damit sollen insbesondere die Erreichbarkeit der östlichen Innenstadt von Norden verbessert sowie Umwegfahrten um die Altstadt durch sensible Bereiche reduziert werden. Dadurch erhöht sich auch die Verkehrssicherheit - insbesondere im Bereich des sehr unfallträchtigen Nordwalls.

Nachdem der erste Bauabschnitt des Äußeren Rings (Allerbrücke/ Torplatz) im Jahr 2009 fertiggestellt wurde und der zweite Bauabschnitt (Kreisverkehrsplatz Hafenstraße/ Neumarkt) im Jahr 2016 dem Verkehr übergeben wurde, starten nunmehr die Arbeiten zum dritten und damit letzten Bauabschnitt des Äußeren Rings. Dieser beinhaltet zwei Teilbauabschnitte. Teilbauabschnitt eins umfasst den Bereich des Knotens Nordwall/ Wehlstraße/Im Kreise/Fritzenwiese und Teilbauabschnitt zwei beinhaltet den Ausbau des gegenläufig befahrbaren Nordwalls zwischen Theo-Wilkens-Straße/Schuhstraße und Neumarkt einschließlich der Knoten.

Im ersten Schritt erfolgt der Ausbau der Kreuzung Nordwall/ Wehlstraße/Fritzenwiese/ Im Kreise in mehreren Teilabschnitten. Begonnen wurde am 29. Oktober mit den Vorarbeiten im Bereich der Stützwand am Nordwall und der Brücke über den Stadtgraben. Diese Ingenieurbauwerke müssen den geänderten Verkehrsflächen angepasst werden. Am 19. November beginnen die Arbeiten an den Schmutz- und Regenwasserkanälen. Im Zuge der Baumaßnahmen werden auch Arbeiten an den Versorgungsleitungen vorgenommen.

Mit dem anschließenden Straßenbau wird eine zusätzliche Fahrspur im Nordwall eingerichtet, sodass dort für den Rechts- und Linksabbieger sowie für den geradeaus fahrenden Verkehr jeweils eine separate Fahrspur zur Verfügung steht. Hierdurch wird die Leistungsfähigkeit des Knotens erhöht. Fahrradfahrer werden im Zuge der B 214 fahrbahnnah geführt und erhalten aus der Wehlstraße und aus der Fritzenwiese aufgeweitete Radaufstellstreifen. Die Fußgängerführungen verbleiben wie heute, die Überwege werden barrierefrei hergestellt. Im Einmündungsbereich der Bergstraße in die Wehlstraße wird zur Verbesserung der Querungssicherheit der Wehlstraße eine Fußgängerampel eingerichtet. Die Zufahrt zu dem Parkplatz Im Kreise wird künftig direkt von der B 214 aus erfolgen.

Die Gesamtkosten belaufen sich für den Bauabschnitt 3A auf zirka 2,4 Millionen Euro. Die Bauzeit beträgt zirka sieben Monate. Der letzte Bauabschnitt des „Äußeren Rings“ (Bereich Nordwall zwischen Theo-Wilkens-Straße/Schuhstraße und Neumarkt einschließlich Knoten) soll dann ab 2019 baulich umgesetzt werden. Hierzu wird im Vorfeld gesondert informiert.

Aufgrund der Bauarbeiten an der Kreuzung Blumlage/Nordwall/ Wehlstraße ist bei der Zu- und Ausfahrt am Parkhaus Nordwall mit Behinderungen zu rechnen.

Dauerparkkunden, die über die Fritzenwiese ins Parkhaus einfahren wollen, können die Straße „Steintor“, die für die Dauer der Baustellenzeit in beide Richtungen freigegeben ist, nutzen. Die Kurzparkkunden können aus Richtung Blumlage weiterhin über die Kreuzung fahren und die Einfahrt ins Parkhaus am Nordwall nutzen.

Die Ausfahrt bis 22 Uhr hingegen ist nur möglich über die Fritzenwiese in Richtung der Pfennigbrücke. In diese Richtung lässt sich die Baustelle leider nur weiträumig über den Neumarkt umfahren. Gleiches gilt für die Nachtausfahrt ab 22 Uhr - hier ist der Nordwall nur befahrbar in Richtung Neumarkt.

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