Celle

Celler Wanderpaddler erfreuten sich an der schönen Landschaft

Die Silberfahrer der Kanu-Gesellschaft Celle beim Durchqueren des Kirchsees in Preetz. Foto: Timmermann
Die Silberfahrer der Kanu-Gesellschaft Celle beim Durchqueren des Kirchsees in Preetz. Foto: Timmermann

Kanu-Gesellschaft auf der 46. Schwentinewanderfahrt

CELLE. 172 Kanuten meldeten sich bei der Kanuabteilung des TSV Klausdorf zur Teilnahme an der 46. Schwentinewanderfahrt, unter ihnen acht Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle.

Die Schwentine verbindet etwa ein Dutzend großer Seen der Holsteinischen Schweiz, ist überwiegend strömungslos, befahrbar mit Paddelbooten ab Eutin und mündet nach 52 Kilometern bei Kiel in die Kieler Förde. Die Kanufahrer errichteten am Freitag ihr Basislager überwiegend mit Zelten auf dem Gelände der Kanuabteilung des TSV Klausburg, direkt am Ufer der Schwentine, etwa acht Kilometer südlich von Kiel. Am Samstag erfolgte der Start. Der Wanderkanute konnte sein Ziel Klausdorf in drei wählbaren Etappen erreichen: 22 Teilnehmer entschieden sich für die Goldstrecke ab Eutin (45 Kilometer), 115 für die Silberstrecke ab Plön (30 Kilometer) und 35 für die Bronzestrecke ab Preetz (14 Kilometer). Zwei Celler KGC-Kanusportler befuhren die Goldstrecke und die anderen die Silberstrecke. Die Paddler erfreuten sich an der landschaftlichen Schönheit des Schwentinetales, an dem sauberen Wasser, der reichen Vogelwelt und der Weite der Seen, die sie durchfuhren, von denen der Plöner See der größte ist. Immer wieder zeigte sich die Sonne zwischen den Wolkenbänken. Geschickt bewältigten die Kanuten gelegentlichen Gegenwind und Wellenbildung. Auch kleine Regenschauer konnten den Wasserwanderern nichts anhaben, denn die Spritzdecke, die Schwimmweste und wetterfeste Kleidung schützten vor Nässe.

Bis zum späten Nachmittag erreichten alle Paddler wohlbehalten ihren Zeltplatz in Klausdorf, verzehrten ihr Abendbrot in kleinen Gruppen zwischen den Zelten an den Klapptischen, tauschten Erlebnisse aus, lachten und genossen die Grillwurst der Klausdorfer Gastgeber. Um 20 Uhr eröffneten die Klausdorfer feierlich das „Bootshausfest“ mit der traditionellen Preisverleihung und anschließendem Tanz bei dezenter Musik.

Am folgenden Sonntag boten die Klausdorfer Kanuten eine geführte Wandertour von 16 Kilometern vom Bootshaus auf der Schwentine bis zur Kieler Förde an.

Bei diesem Ausflug wurde die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften für Küstenfahrten erwartet und eine Seekajakausrüstung, denn die Fahrt führte durch den Kieler Hafen mit Schiffsverkehr und Wellengang.

Am Sonntag ab 14 Uhr verabschiedeten sich die Schwentinefahrer voneinander. Sie dankten ihren Klausdorfer Gastgebern für die herzliche Aufnahme, die umfangreichen Vorbereitungen dieser beliebten Veranstaltung und freuten sich auf die Schwentinefahrt im nächsten Jahr.
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