Celle

Schüler gestalteten Objekte und Installationen für Museum

Liebevoll gestaltete Handpuppen nach Paul-Klee.
Liebevoll gestaltete Handpuppen nach Paul-Klee.

Präsentation des Projekts „Bauhaus for ever“

CELLE. Am vergangenen Donnerstagmittag wurde die Ausstellung des Projekts „Bauhaus for ever - Schüler gestalten Objekte und Installationen“ in der Ehrenhalle des Celler Bomann-Museums vorgestellt.

Es ist vollbracht, mit vielen fleißigen Händen ist bei verschiedenen Veranstaltungen in den vergangenen Monaten aus fast 100.000 Lego-Steinchen ein beeindruckendes Mosaik entstanden. Dieses imposante Gesamtkunstwerk wurde nun der Öffentlichkeit vorgestellt.
Das große Mosaikbild vom „Italienischer Garten“. Fotos: Wasinski
Das große Mosaikbild vom „Italienischer Garten“. Fotos: Wasinski
Die Paul-Klee-Schule hat mit dem Projekt: „Bauhaus for ever (1919 bis 2019) -Schüler gestalten Objekte und Installationen“ kreativ die Bauhaus-Spuren im Jahr 2019 umgesetzt. Die Ausstellung umfasst einen Wohnraum im Bauhaus- Stil, ein Gebäudemodell, sowie zahlreiche Objekte, Kostüme und eine Videopräsentation nach dem Triadischen Ballett von Oskar Schlemmer. Vervollständigt wird die Ausstellung mit Bildern aus dem Projekt „Klosterstich trifft Paul-Klee“ und dem Theater, sowie den Handpuppen nach Paul-Klee. „Ich bin beeindruckt von der Vielfältigkeit der Kunstwerke“, eröffnete Stadträtin Susanne McDowell ihre Begrüßungsrede. Sie lobte die Ausdauer und Kreativität der Projektbeteiligten: „So soll Bauhaus sein - Kostüme, Nachbauten, Bilder und vieles mehr. Das hat die Schule richtig gut hinbekommen.“

Besonders hervor hob sie das beeindruckende Mosaikbild der Siedlung „Italienischer Garten“, dass in vielen Wochen von Jung und Alt zusammengebaut wurde. Mit dem Motiv, was von einem Foto umgesetzt wurde, hat man eines der bedeutendsten Bauten der Bauhaus-Architektur in Celle dargestellt. McDowell dankte der Sparkasse Celle für die finanzielle Unterstützung und fixierte die letzte Platte in das Mosaikwerk.

Der Leiter der Paul-Klee-Schule Celle, Uwe Kirchner, gab zu bedenken, dass das Design vieler heutiger Alltagsgegenstände von den Impulsen des Bauhaus-Zeitalters stamme. Er bedankte sich zudem namentlich bei den vielen Helfern.