Celle

Celle ist in der neuen Synode gleich drei Mal vertreten

Das Orgel-Duo „Stylus fantasticus“. Foto: Lisa Rehbock
Das Orgel-Duo „Stylus fantasticus“. Foto: Lisa Rehbock

Wahl bei der Hannoverschen Landeskirche

CELLE. Die kürzlich stattgefundene Wahl zur neuen 26. Synode der Hannoverschen Landeskirche ist für die Celler erfolgreich ausgegangen.

Im Wahlkreis VI, dem die Kirchenkreises Celle Gifhorn, Soltau, Walsrode, Wolfsburg- Wittingen angehören, wurden Dr. Jörg Zimmermann und Nina Hollung (beide aus Celle) sowie Pastorin Franziska Baden aus Eschede gewählt.

Zimmermann verfügt bereits über zahlreiche Einblicke in die Synodalarbeit, weil er schon die letzte Wahlperiode aktiv die Politik der Landeskirche mitgestaltet hat. Der Mediziner mit großem Interesse an einer soliden Finanzierung der Kirche, der zugleich Präsident des Celler Kirchenkreises ist, sieht die Landessynode vor der Aufgabe, weit reichende Beschlüsse zur Positionierung der Landeskirche und zu den kommenden Sparmaßnahmen treffen zu müssen.

Hollung und Baden gehören zu den 75 Prozent neuen Synodalinnen der Landessynode. Hollung, die als Fundraiserin im Kirchenkreis arbeitet, möchte sich auf den Aspekt der Bildung konzentrieren: „Wir sollen darüber nachdenken, ob es möglich ist, künftig ein gemeinsames Pfarramt mit mehrerer Professionen (angesichts drohender Nachwuchsprobleme) und ein Bewusstsein zu schaffen für mehr Angebote der Altersspanne zwischen Konfirmation und dem mittleren Alterssegment.“

Baden, die erst seit eineinhalb Jahren im Pfarrdienst ist, möchte die Perspektive der jungen Pfarrgeneration in die Gestaltung der Kirche einbringen und fragt sich: „Wie sieht der Pfarrberuf 2030 aus, wenn wir immer weniger Pastorinnen und Pastoren haben? Wie möchten in Zukunft Pfarrpersonen arbeiten?“