Celle

Bundesweite Aktion „Fahr mit Herz“ fand auch in Celle statt

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann (links) nahm an der Aktion „Fahr mit Herz!“ des ACE teil. Foto: Göpfert
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann (links) nahm an der Aktion „Fahr mit Herz!“ des ACE teil. Foto: Göpfert

Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

CELLE (kdg). Jüngst fand der bundesweite ACE-Aktionstag „Fahr mit Herz!“ statt. In Celle wurden dazu Auto- und Fahrradfahrer sowie deren Verhalten an mehreren Kreuzungen erfasst.

Während das Fahrrad- und Pedelecfahren immer beliebter wird, steigt leider auch die Zahl Verunglückter im Straßenverkehr. Dabei sind die Alleinunfälle nicht das Problem, sondern die Unfälle, die beim Aufeinandertreffen von Pkwund Fahrradfahrern entstehen. Allein im Jahr 2016 verunglückten bundesweit 81.274 Radfahrende, 393 davon sogar tödlich. Hauptunfallursache: Fehler beim Abbiegen. Die Zahl der im Straßenverkehr verunglückten Radfahrer nimmt stetig zu. Aus Sicht des ACE könnte mehr gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt Konflikte sowie Unfälle vermeiden helfen. Und hier setzt die neue, bundesweite ACE-Verkehrssicherheitsaktion „Fahr mit Herz!“ an. Von 10 bis 16.50 Uhr wurden an verschiedenen Verkehrspunkten in Celle Strichlisten geführt.

Während des Aktionstages wurde zum Beispiel erhoben, wie viele Autofahrer den Schulterblick setzen und somit Rücksicht auf den Radverkehr nehmen. Oder wie viele Radfahrer nehmen, statt an der roten Ampel zu warten, schnell den Fußweg? Auch die Ablenkung der Verkehrsteilnehmer durch Kopfhörer und Smartphone wurde analysiert. Die SPDBundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann nahm ebenfalls an der Zählaktion teil.

Mit einem Rücksicht-Ratgeber wurde von ehrenamtlichen Helfern zudem bei Rad- und Autofahrern vor Ort für mehr Verständnis und Respekt geworben.

Es wurde auch gezählt wieviele Fahrradfahrer mit Helm fahren. Die Verletzungen bei einem Unfall sind signifikant geringer wenn vom Radfahrer ein Helm getragen wurde. So blieben laut der Datenbank der Unfallforschung der Versicherer 73 Prozent der Radfahrer nach einem Unfall am Kopf unverletzt.