Bergen

Präventionsprojekt für den Bereich Medienerziehung begeisterte

Präventionsprojekt für den Bereich Medienerziehung begeisterte Image 1

Smiley e.V. an der Anne-Frank-Oberschule Bergen

BERGEN. Kürzlich fand ein Präventionsprojekt über Medienkompetenz an der Anne-Frank-Oberschule Bergen statt, das die Lehrerinnen Kerstin Strack und Undine Lohmann in Zusammenarbeit mit dem Elternverein organisierten.

Unterstützung erhielten sie von Referenten des gemeinnützigen Vereins Smiley e.V. aus Hannover, die im vergangenen Schuljahr knapp 1.200 Schulklassen besucht haben. Unter deren Leitung fanden in den Klassenstufen sechs bis acht jeweils 90-minütige Workshops zum Thema Medienkompetenz statt.

Die Experten Hauke Burgdorf und Jonas Schweden erarbeiteten unter anderem mit den Schülern die Chancen und Risiken des Umgangs mit dem Internet und den sozialen Netzwerken wie zum Beispiel WhatsApp oder Snapchat. Ziel der Veranstaltung soll nach Möglichkeit sein, die Schüler zu befähigen, auch in der virtuellen Welt verantwortungsbewusst und respektvoll zu handeln. Außerdem sollen sie lernen, aufmerksam mit ihren persönlichen Daten umzugehen. Die Klassenlehrkräfte begleiteten die Workshops und erhielten so einen Einblick in das Medienverhalten der Schüler.

Zusätzlich haben sich zwei siebte Klassen im Rahmen eines Projekttages mit dem Medienverhalten Jugendlicher auseinandergesetzt. So wurde zum Beispiel eine Umfrage zur Mediennutzung der Oberschüler oder verschiedene, bei den Schülern beliebte Internetangebote erarbeitet. Die Projektergebnisse präsentierten sie im Stadthaus Bergen im Rahmen einer Elternveranstaltung, die begleitend zu den Workshops stattfand. An diesem Abend stellte Ralf Willius von Smiley e.V. die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen in einem Vortrag zum Thema Medienkompetenz dar und ging - ohne erhobenen Zeigefinger, sondern auf sehr humorvolle und nachvollziehbare Art und Weise - auf rechtliche und auf erziehungsrelevante Fragen ein: Was können Eltern unternehmen, wenn das Kind ständig vor dem PC beziehungsweise der Spielekonsole sitzt, nicht altersangemessene Spiele spielt oder sein Smartphone nicht aus den Händen legen kann? Auf diese und viele weitere Fragen erhielten die Eltern, die größtenteils ohne Smartphone und Internet aufgewachsen sind, viele nützliche Anregungen und Hinweise, um mit ihren Kindern in den Dialog treten zu können.

Die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie an den Workshops war für für Eltern und Schüler kostenlos, da diese komplett durch die Stadt Bergen über das Programm „Demokratie Leben!“, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, finanziert wurden.
Datenschutz